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Der eingehende Tourismus nach China steigt in der ersten Woche des Jahres 2026 unter dem erweiterten visafreien Programm um 38 % an

Jan. 14, 2026
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Der eingehende Tourismus nach China steigt in der ersten Woche des Jahres 2026 unter dem erweiterten visafreien Programm um 38 % an
Chinas Gastgewerbe startet mit Schwung ins Jahr 2026. Laut der People's Daily organisierten die Flughäfen in Peking, Shanghai, Guangzhou, Shenzhen und Chengdu am 1. Januar rote Teppichzeremonien für die ersten Flugladungen ausländischer Gäste – ein Symbol für die breit angelegte Erholung, die in der ersten Januarwoche einen Anstieg der eingehenden Buchungen um 38 Prozent verzeichnete.

Die Online-Agentur Qunar registrierte während der dreitägigen Neujahrspause Buchungen von Inhabern ausländischer Pässe zu 97 Städten auf dem chinesischen Festland, wobei Shanghai, Guangzhou und Peking die Spitzenreiter waren. Experten führen dies vor allem auf Chinas schnelle Einführung einseitiger Visafreiheiten zurück – zuletzt für Deutschland, Argentinien, Brasilien und zahlreiche ASEAN-Staaten – als entscheidenden Auslöser. In Hainan sorgte die Verlängerung der 15-tägigen Kreuzfahrt-Tour-Ausnahme sowie die 240-Stunden-Transitvisafreiheit für den stärksten Zuwachs bei den eingehenden Kapazitäten, während Chongqing mit Social-Media-Kampagnen einen Anstieg der Ankünfte um 170 % verzeichnete.

Der eingehende Tourismus nach China steigt in der ersten Woche des Jahres 2026 unter dem erweiterten visafreien Programm um 38 % an


Der aktuelle Whitepaper von Trip.com unterstreicht die strukturelle Wirkung: In den ersten drei Quartalen 2025 hatten sich die Buchungen ausländischer Ankünfte bereits im Jahresvergleich verdoppelt, wobei der Verkehr aus visafreien Ländern um 153 Prozent zunahm. Branchenakteure prognostizieren nun bis zu 40 Millionen Ankünfte im Jahr 2026 – zwar noch unter den 65 Millionen von 2019, aber ausreichend, um vielen mittelgroßen Hotels und regionalen Fluggesellschaften wieder Profitabilität zu ermöglichen.

Für multinationale Unternehmen sind diese Zahlen entscheidend. Die 30-tägigen visafreien Aufenthalte entfallen nicht nur die Kosten für Einladungsschreiben, sondern erlauben Projektmanagern auch, mehrstädteübergreifende Reiserouten in einer einzigen Reise zu kombinieren, was Flugkosten und CO2-Fußabdruck reduziert. Unternehmen mit ruhenden China-Projekten reaktivieren ihre Standortbesuche; mehrere Ingenieurunternehmen berichten VisaHQ, dass sie von vierteljährlichen auf monatliche Reiserhythmen umgestellt haben.

Doch der Boom wird die Kapazitäten belasten. Kleinere Städte rüsten sich mit zweisprachiger Beschilderung, Duty-Free-Shops und Anleitungen zu digitalen Zahlungen. Mobilitätsverantwortliche sollten ihre Mitarbeiter auf uneinheitliche Service-Standards vorbereiten und lokale Regierungsmitteilungen zu temporären Registrierungsanforderungen im Auge behalten – besonders rund um den Höhepunkt des Frühlingsfestes Mitte Februar.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News

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