US-Aussetzung der Ausstellung von Einwanderungsvisa erschüttert brasilianische Mobilitätsprogramme
Identitätsprüfung per QR-Code über gov.br wird an allen brasilianischen Flughäfen verpflichtend
Brasilien schafft humanitäre Visa für bestimmte Nationalitäten ab – Anträge vorerst ausgesetzt
Neueste Nachrichten
Brasilien und Indien verdoppeln Gültigkeitsdauer von Besuchervisa auf zehn Jahre
Brasilien und Indien haben ein gegenseitiges Abkommen aktiviert, das zehnjährige Mehrfacheinreisevisa für Tourismus und Geschäftsreisen ermöglicht und damit die bisherige Fünfjahresfrist ersetzt. Die längere Gültigkeitsdauer verringert den Verwaltungsaufwand für Unternehmen, die Fachkräfte zwischen den beiden aufstrebenden Wirtschaftsmächten hin- und herbewegen, und könnte neue Flugverbindungen fördern.
Brasiliens Visum für digitale Nomaden gewinnt an Fahrt, während Rechtsexperten auf Compliance-Lücken hinweisen
Eine Analyse von Jusbrasil erinnert Arbeitgeber daran, dass das brasilianische Visum für digitale Nomaden strenge Nachweise über ausländische Einkünfte, eine rechtzeitige Anmeldung bei der Steuerbehörde (PF) und sorgfältige Steuerplanung erfordert. Mit steigenden Antragszahlen müssen Mobility-Teams die Remote-Arbeitsplätze genau prüfen, um Risiken bei Gehaltsabrechnung, Betriebsstätte und Sozialversicherung zu vermeiden.
EU-Mercosur-Abkommen unterzeichnet: Mobilitätskapitel verspricht vorrangige Visa für brasilianische und europäische Führungskräfte
Die EU und Mercosur unterzeichneten am 17. Januar ihre Handels- und Partnerschaftsabkommen. Über die Zolltarife hinaus sieht das Abkommen eine bevorzugte 30-tägige Visumsbearbeitung, längere Aufenthaltsgenehmigungen und Mehrfacheinreisevisa für Geschäftsreisende und innerbetriebliche Versetzungen vor, was ab Ende 2026 die Entsendungen zwischen Brasilien und Europa erleichtern könnte.
Brasilianische Bundespolizei beginnt mit täglicher Veröffentlichung von Mitteilungen über Wohnsitzverlust – Signal für verschärfte Durchsetzung der Vorschriften
Die brasilianische Bundespolizei veröffentlicht nun täglich Online-Bulletins, in denen Aufenthaltsgenehmigungen für Ausländer, die sich zwei Jahre im Ausland aufgehalten haben, widerrufen werden. Betroffene haben zehn Tage Zeit, um Einspruch einzulegen. Diese neue Transparenz und automatisierte Benachrichtigungen der Fluggesellschaften bedeuten eine deutliche Verschärfung der Einhaltung der Vorschriften, die Entsendete, die ihre Abwesenheitszeiten falsch einschätzen, ernsthaft in Schwierigkeiten bringen könnte.