
Die brasilianische Bundespolizei (PF) bestätigte am 17. Januar, dass ab dem 31. Januar 2026 alle Fluggesellschaften die digitale Identität jedes abreisenden Passagiers über die gov.br-Plattform überprüfen müssen, bevor Bordkarten ausgestellt werden. Diese Maßnahme gilt für brasilianische Staatsbürger und ausländische Einwohner und stellt die erste landesweite Ablösung der papierbasierten Bordkartenprotokolle durch ein staatlich betriebenes Single-Sign-On-System dar.
Während Pilotversuchen am Flughafen São Paulo/Guarulhos scannen PF-Beamte den QR-Code eines Passagiers durchschnittlich in 25 Sekunden – weniger als die Hälfte der Zeit, die für die manuelle Eingabe der Passdaten benötigt wird. Die Behörden versprechen, dass der neue Prozess die Warteschlangen um bis zu 30 % verkürzen, Dokumentenfälschungen reduzieren und Echtzeit-Ausreisedaten für Migrationsanalysen liefern wird.
Die Fluggesellschaften begrüßen die Effizienzsteigerungen, warnen jedoch vor Anlaufschwierigkeiten. Business-Class-Schalter, die bisher für schnelle Abfertigung ausgelegt waren, könnten zu Engpässen führen, wenn auch nur ein kleiner Anteil der Vielflieger ohne aktiviertes gov.br-Konto oder gültigen QR-Code erscheint. Die Airlines haben begonnen, Firmenkunden Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Aktivierung zu senden und planen, in den ersten zwei Wochen zusätzliches Personal an den Check-in-Schaltern bereitzustellen.
Für Mobilitätsmanager ergeben sich zwei unmittelbare Konsequenzen: Erstens müssen Expat-Mitarbeiter mit älteren RNM-Karten diese Identifikatoren in die gov.br-App übertragen, um eine sekundäre Kontrolle zu vermeiden. Zweitens erfordern Gruppenabflüge nach externen Veranstaltungen nun eine Vorabprüfung, um sicherzustellen, dass alle Teilnehmer den QR-Code auch offline generieren können.
Die PF kündigt eine kurze Übergangsfrist bis zum 15. Februar an, während der nicht konforme Reisende nach manueller Prüfung noch an Bord gehen dürfen. Danach drohen Bußgelder für die Fluggesellschaften. Mobilfunkschattenzonen an Regionalflughäfen bleiben ein Problem; die Behörden raten Passagieren, den QR-Code vor der Ankunft in ihre Wallet-App herunterzuladen.
Während Pilotversuchen am Flughafen São Paulo/Guarulhos scannen PF-Beamte den QR-Code eines Passagiers durchschnittlich in 25 Sekunden – weniger als die Hälfte der Zeit, die für die manuelle Eingabe der Passdaten benötigt wird. Die Behörden versprechen, dass der neue Prozess die Warteschlangen um bis zu 30 % verkürzen, Dokumentenfälschungen reduzieren und Echtzeit-Ausreisedaten für Migrationsanalysen liefern wird.
Die Fluggesellschaften begrüßen die Effizienzsteigerungen, warnen jedoch vor Anlaufschwierigkeiten. Business-Class-Schalter, die bisher für schnelle Abfertigung ausgelegt waren, könnten zu Engpässen führen, wenn auch nur ein kleiner Anteil der Vielflieger ohne aktiviertes gov.br-Konto oder gültigen QR-Code erscheint. Die Airlines haben begonnen, Firmenkunden Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Aktivierung zu senden und planen, in den ersten zwei Wochen zusätzliches Personal an den Check-in-Schaltern bereitzustellen.
Für Mobilitätsmanager ergeben sich zwei unmittelbare Konsequenzen: Erstens müssen Expat-Mitarbeiter mit älteren RNM-Karten diese Identifikatoren in die gov.br-App übertragen, um eine sekundäre Kontrolle zu vermeiden. Zweitens erfordern Gruppenabflüge nach externen Veranstaltungen nun eine Vorabprüfung, um sicherzustellen, dass alle Teilnehmer den QR-Code auch offline generieren können.
Die PF kündigt eine kurze Übergangsfrist bis zum 15. Februar an, während der nicht konforme Reisende nach manueller Prüfung noch an Bord gehen dürfen. Danach drohen Bußgelder für die Fluggesellschaften. Mobilfunkschattenzonen an Regionalflughäfen bleiben ein Problem; die Behörden raten Passagieren, den QR-Code vor der Ankunft in ihre Wallet-App herunterzuladen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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