
Ohne großes Aufsehen hebt die Interministerielle Verordnung 14/2025 – gültig ab dem 1. Januar, aber erst am 16.–17. Januar veröffentlicht – die bisherige Vielzahl humanitärer Visaprogramme auf, die Brasilien in den letzten zehn Jahren für Afghanen, Haitianer, Ukrainer und andere eingerichtet hatte. Stattdessen können die Ministerien für Justiz und Außenpolitik per einfachem Dekret eine fortlaufende Liste von Nationalitäten veröffentlichen, die für ein einheitliches humanitäres Visumssystem infrage kommen.
Da bisher keine solche Liste veröffentlicht wurde, führt dies praktisch zu einem sofortigen Antragsstopp. Konsulate nehmen keine neuen Anträge mehr an, und das SEI/MigranteWeb-Portal Brasiliens generiert keine Protokollnummern mehr. NGOs, die afghanische und haitianische Antragsteller unterstützen, berichten von Dutzenden von Fällen zur Familienzusammenführung, die mitten im Prozess feststecken.
Für Arbeitgeber besteht ein größeres Risiko: Viele Inhaber humanitärer Visa steigen schnell mit Aufenthaltserlaubnissen, die von Quoten- und Arbeitsmarktprüfungen befreit sind, in den Arbeitsmarkt ein. Eine längere Genehmigungspause könnte den lokalen Talentpool verknappen, gerade jetzt, wo Brasilien sich auf eine investitionsintensive Infrastrukturphase im Vorfeld der Panamerikanischen Spiele 2027 vorbereitet.
Offizielle betonen, dass es sich um eine rein verfahrensmäßige Änderung handelt und eine erste Berechtigungsliste „in den nächsten Wochen“ veröffentlicht wird. Dennoch befürchten zivilgesellschaftliche Gruppen, dass das neue System zu einem politischen Instrument werden könnte, das je nach Laune der Exekutive erweitert oder eingeschränkt wird. Sie raten Unternehmen, die Mitarbeiter mit humanitärem Status beschäftigen, ihre CRNM-Karten frühzeitig erneuern zu lassen und die politischen Entwicklungen täglich zu verfolgen.
Einwanderungsanwälte empfehlen, Vorsorge zu treffen: Berechtigte Mitarbeiter in Mercosur- oder Arbeitserlaubniskategorien zu überführen und bei der Einarbeitung mehr Vorlaufzeit einzuplanen, bis die neue Liste veröffentlicht ist.
Da bisher keine solche Liste veröffentlicht wurde, führt dies praktisch zu einem sofortigen Antragsstopp. Konsulate nehmen keine neuen Anträge mehr an, und das SEI/MigranteWeb-Portal Brasiliens generiert keine Protokollnummern mehr. NGOs, die afghanische und haitianische Antragsteller unterstützen, berichten von Dutzenden von Fällen zur Familienzusammenführung, die mitten im Prozess feststecken.
Für Arbeitgeber besteht ein größeres Risiko: Viele Inhaber humanitärer Visa steigen schnell mit Aufenthaltserlaubnissen, die von Quoten- und Arbeitsmarktprüfungen befreit sind, in den Arbeitsmarkt ein. Eine längere Genehmigungspause könnte den lokalen Talentpool verknappen, gerade jetzt, wo Brasilien sich auf eine investitionsintensive Infrastrukturphase im Vorfeld der Panamerikanischen Spiele 2027 vorbereitet.
Offizielle betonen, dass es sich um eine rein verfahrensmäßige Änderung handelt und eine erste Berechtigungsliste „in den nächsten Wochen“ veröffentlicht wird. Dennoch befürchten zivilgesellschaftliche Gruppen, dass das neue System zu einem politischen Instrument werden könnte, das je nach Laune der Exekutive erweitert oder eingeschränkt wird. Sie raten Unternehmen, die Mitarbeiter mit humanitärem Status beschäftigen, ihre CRNM-Karten frühzeitig erneuern zu lassen und die politischen Entwicklungen täglich zu verfolgen.
Einwanderungsanwälte empfehlen, Vorsorge zu treffen: Berechtigte Mitarbeiter in Mercosur- oder Arbeitserlaubniskategorien zu überführen und bei der Einarbeitung mehr Vorlaufzeit einzuplanen, bis die neue Liste veröffentlicht ist.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Brasilien.Mehr von Brasilien
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