
Neue Zahlen des Justiz-, Innen- und Migrationsministeriums zeigen, dass der irische Staat im vergangenen Jahr mehr als 2,8 Millionen Euro für die Abschiebung von Personen ausgegeben hat, die kein rechtliches Aufenthaltsrecht im Land hatten. Laut einer parlamentarischen Antwort vom 19. Januar charterte die Regierung sechs Sonderflüge zu Kosten von fast 1,3 Millionen Euro, um 205 Personen abzuschieben – das entspricht durchschnittlich 6.243 Euro pro Passagier. Fünf dieser Charterflüge brachten 182 abgelehnte Asylbewerber nach Georgien, Pakistan und Nigeria zurück, während ein sechster Flug 23 EU-Bürger aufgrund von Abschiebebeschlüssen aus strafrechtlichen Gründen zurückführte. (echolive.ie)
Weitere 1,5 Millionen Euro wurden für den Kauf von Sitzplätzen auf regulären Linienflügen für einzelne Abschiebungen ausgegeben. Insgesamt verließen 2025 insgesamt 2.111 Personen den Staat aufgrund von Abschiebebeschlüssen – ein Anstieg von 88 Prozent gegenüber dem Vorjahr – während sich die Zahl der unterzeichneten Beschlüsse fast verdoppelte und 4.700 erreichte. Justizminister Jim O’Callaghan erklärte den Abgeordneten, dass die Verschärfung der Durchsetzung nun eine „zentrale Priorität“ sei und dass die Kosten teilweise aus einem EU-Fonds erstattet werden könnten, ohne jedoch eine genaue Summe zu nennen. (echolive.ie)
Charterflüge sind teuer, da Begleitpersonen des Garda National Immigration Bureau die Abgeschobenen begleiten müssen; ein Flug im September nach Pakistan mit 24 Passagieren erforderte 79 Begleitpersonen und kostete 474.000 Euro, also fast 20.000 Euro pro Person. Behörden geben an, dass kommerzielle Flüge dort genutzt werden, wo es möglich ist, direkte Flüge jedoch nicht immer verfügbar sind und Widerstand einzelner Personen zusätzlichen Sicherheitsaufwand erfordert. (echolive.ie)
Für Arbeitgeber mit umfangreichen Expat-Programmen sind diese Zahlen eine Erinnerung daran, dass Irland die Einhaltung der Vorschriften verschärft. Mobility-Manager sollten sicherstellen, dass Aufenthaltsgenehmigungen für entsandte Mitarbeiter rechtzeitig verlängert werden und dass freiwillige Rückkehrmöglichkeiten den Mitarbeitern erklärt werden, deren Anträge abgelehnt wurden; nach Unterzeichnung eines Abschiebebeschlusses gilt in der Regel ein fünfjähriges Einreiseverbot. Rechtsexperten weisen zudem darauf hin, dass die verstärkte Durchsetzung es erschweren dürfte, während eines Rechtsstreits im Land zu bleiben, was die Bedeutung vollständiger und gut dokumentierter Anträge von Anfang an unterstreicht.
Blick in die Zukunft: Die Politik erwägt, freiwillige Rückkehrhilfen auszuweiten, um die finanziellen und diplomatischen Kosten von Zwangsabschiebungen zu senken. Menschenrechtsorganisationen warnen jedoch, dass eine beschleunigte Durchsetzung ohne gleichzeitige Investitionen in Integrationsmaßnahmen gefährdete Personen in die Illegalität drängen und die Aufnahmefähigkeit Irlands belasten könnte, falls die Ankunftszahlen weiter steigen.
Weitere 1,5 Millionen Euro wurden für den Kauf von Sitzplätzen auf regulären Linienflügen für einzelne Abschiebungen ausgegeben. Insgesamt verließen 2025 insgesamt 2.111 Personen den Staat aufgrund von Abschiebebeschlüssen – ein Anstieg von 88 Prozent gegenüber dem Vorjahr – während sich die Zahl der unterzeichneten Beschlüsse fast verdoppelte und 4.700 erreichte. Justizminister Jim O’Callaghan erklärte den Abgeordneten, dass die Verschärfung der Durchsetzung nun eine „zentrale Priorität“ sei und dass die Kosten teilweise aus einem EU-Fonds erstattet werden könnten, ohne jedoch eine genaue Summe zu nennen. (echolive.ie)
Charterflüge sind teuer, da Begleitpersonen des Garda National Immigration Bureau die Abgeschobenen begleiten müssen; ein Flug im September nach Pakistan mit 24 Passagieren erforderte 79 Begleitpersonen und kostete 474.000 Euro, also fast 20.000 Euro pro Person. Behörden geben an, dass kommerzielle Flüge dort genutzt werden, wo es möglich ist, direkte Flüge jedoch nicht immer verfügbar sind und Widerstand einzelner Personen zusätzlichen Sicherheitsaufwand erfordert. (echolive.ie)
Für Arbeitgeber mit umfangreichen Expat-Programmen sind diese Zahlen eine Erinnerung daran, dass Irland die Einhaltung der Vorschriften verschärft. Mobility-Manager sollten sicherstellen, dass Aufenthaltsgenehmigungen für entsandte Mitarbeiter rechtzeitig verlängert werden und dass freiwillige Rückkehrmöglichkeiten den Mitarbeitern erklärt werden, deren Anträge abgelehnt wurden; nach Unterzeichnung eines Abschiebebeschlusses gilt in der Regel ein fünfjähriges Einreiseverbot. Rechtsexperten weisen zudem darauf hin, dass die verstärkte Durchsetzung es erschweren dürfte, während eines Rechtsstreits im Land zu bleiben, was die Bedeutung vollständiger und gut dokumentierter Anträge von Anfang an unterstreicht.
Blick in die Zukunft: Die Politik erwägt, freiwillige Rückkehrhilfen auszuweiten, um die finanziellen und diplomatischen Kosten von Zwangsabschiebungen zu senken. Menschenrechtsorganisationen warnen jedoch, dass eine beschleunigte Durchsetzung ohne gleichzeitige Investitionen in Integrationsmaßnahmen gefährdete Personen in die Illegalität drängen und die Aufnahmefähigkeit Irlands belasten könnte, falls die Ankunftszahlen weiter steigen.
Quelle: EchoLive
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