
Indien und die Vereinigten Arabischen Emirate nutzten den Staatsbesuch von Präsident Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan in Neu-Delhi am 19. Januar 2026, um ein Bildungs- und Mobilitätspaket vorzustellen, das weit über die üblichen Absichtserklärungen hinausgeht, die sonst am Rande von Gipfeltreffen unterzeichnet werden. Laut der Economic Times Indien haben die beiden Regierungen vereinbart, ein Schnellverfahren für die Ausstellung von Studenten- und Forschungsvisa einzuführen, die gegenseitige Anerkennung von Studienleistungen zu gewährleisten und gemeinsame „Sandwich-Studiengänge“ zu etablieren, die es Studierenden ermöglichen, zwei Jahre in einem Land und die letzten zwei Jahre im anderen zu absolvieren.
Für indische Universitäten eröffnet das Abkommen einen direkten Zugang zu Tausenden von Emirati-Absolventen, die bisher vor allem nach Europa und Nordamerika strebten. Umgekehrt können Zweigstellen von VAE-Institutionen in der Dubai International Academic City und der neuen Freizonen-Zentrale in Abu Dhabi indische Studierende zu den gleichen Studiengebühren wie im Heimatland aufnehmen – was Familien potenziell bis zu 40 Prozent der Lebenshaltungskosten spart.
Verwaltungstechnisch schafft das Abkommen ein einheitliches Online-Portal, über das Hochschulen Zulassungsangebote hochladen können, die automatisch ein 48-Stunden-Fenster für die Visumerteilung auslösen. Beide Seiten werden zudem eine „digitale Beglaubigungs-Wallet“ testen, die Zeugnisse und Abschlussurkunden auf einer von Einwanderungs- und Arbeitsbehörden anerkannten Blockchain speichert und so das Risiko von Dokumentenfälschungen bei zukünftigen Arbeitsvisaanträgen verringert.
Mobilitätsteams in Unternehmen sollten die Folgewirkungen beachten: Angehörige von Studierenden erhalten eine einjährige offene Arbeitserlaubnis im Gastland, und Absolventen können ein zweijähriges Post-Study-Work-Visum beantragen, das auf die Gehaltsanforderungen für das UAE Golden Visa oder die neue indische Overseas Professional Card angerechnet wird. Multinationale Unternehmen mit Standorten in beiden Märkten können somit frühzeitige Austauschprogramme für Berufseinsteiger ohne zusätzlichen bürokratischen Aufwand aufbauen.
Die ersten Studiengänge, die sich auf MINT- und Fintech-Fächer konzentrieren, sollen im August 2026 starten. Unternehmen, die Praktikanten oder wissenschaftliche Hilfskräfte sponsern möchten, sollten jetzt Kontakt zu den Career Services der Hochschulen aufnehmen, da die Visakontingente für die erste Tranche auf 5.000 Plätze begrenzt sind.
Für indische Universitäten eröffnet das Abkommen einen direkten Zugang zu Tausenden von Emirati-Absolventen, die bisher vor allem nach Europa und Nordamerika strebten. Umgekehrt können Zweigstellen von VAE-Institutionen in der Dubai International Academic City und der neuen Freizonen-Zentrale in Abu Dhabi indische Studierende zu den gleichen Studiengebühren wie im Heimatland aufnehmen – was Familien potenziell bis zu 40 Prozent der Lebenshaltungskosten spart.
Verwaltungstechnisch schafft das Abkommen ein einheitliches Online-Portal, über das Hochschulen Zulassungsangebote hochladen können, die automatisch ein 48-Stunden-Fenster für die Visumerteilung auslösen. Beide Seiten werden zudem eine „digitale Beglaubigungs-Wallet“ testen, die Zeugnisse und Abschlussurkunden auf einer von Einwanderungs- und Arbeitsbehörden anerkannten Blockchain speichert und so das Risiko von Dokumentenfälschungen bei zukünftigen Arbeitsvisaanträgen verringert.
Mobilitätsteams in Unternehmen sollten die Folgewirkungen beachten: Angehörige von Studierenden erhalten eine einjährige offene Arbeitserlaubnis im Gastland, und Absolventen können ein zweijähriges Post-Study-Work-Visum beantragen, das auf die Gehaltsanforderungen für das UAE Golden Visa oder die neue indische Overseas Professional Card angerechnet wird. Multinationale Unternehmen mit Standorten in beiden Märkten können somit frühzeitige Austauschprogramme für Berufseinsteiger ohne zusätzlichen bürokratischen Aufwand aufbauen.
Die ersten Studiengänge, die sich auf MINT- und Fintech-Fächer konzentrieren, sollen im August 2026 starten. Unternehmen, die Praktikanten oder wissenschaftliche Hilfskräfte sponsern möchten, sollten jetzt Kontakt zu den Career Services der Hochschulen aufnehmen, da die Visakontingente für die erste Tranche auf 5.000 Plätze begrenzt sind.
Quelle: The Economic Times