
Österreichs Innenminister Gerhard Karner lädt am 23. Januar 2026 zu einer Pressekonferenz ein, um den Asylstatistikbericht 2025 vorzustellen und die „harte und faire“ Migrationsstrategie der Regierung zu erläutern. An der Pressekonferenz nehmen auch der Direktor der öffentlichen Sicherheit, Franz Ruf, sowie der Leiter des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl (BFA), Gernot Maier, teil. (ots.at)
Obwohl die vollständigen Zahlen noch unter Verschluss stehen, deuteten Ministeriumsvertreter an, dass die Asylanträge 2025 nach verschärften Grenzkontrollen zu Slowakei und Westbalkan sowie einer schnelleren Prüfung unbegründeter Anträge zurückgegangen sind. Beobachter erwarten, dass der Bericht den Fokus auf beschleunigte Rückführungen, die erweiterte Nutzung der Rückübernahmeabkommen mit dem Balkan und die bevorstehende Umsetzung des EU-Migrations- und Asylpakts legen wird.
Die Januar-Pressekonferenz ist auch für Arbeitgeber und Relocation-Firmen von Bedeutung, da die Asylzahlen zunehmend die Debatten um Arbeitsmarktquoten beeinflussen. 2025 verband die Regierung die Rot-Weiß-Rot-Mangelberufelisten mit Kapazitätskennzahlen in der Aufnahme; eine geringere Asylbelastung könnte 2027 Spielraum für höhere Kontingente an Drittstaatsangehörigen schaffen. NGOs warnen hingegen, dass strengere Verfahrensregeln zu Engpässen bei Statuswechselanträgen führen könnten, wenn Geflüchtete eine Arbeitsstelle finden.
Multinationale Unternehmen sollten die Aussagen vom 23. Januar genau verfolgen, um Hinweise auf künftige Dauer von Grenzkontrollen und mögliche Überschneidungen mit regulären Geschäftsreisenden zu erhalten – insbesondere bei Großveranstaltungen, wenn temporäre Schengen-Kontrollen wieder eingeführt werden.
Obwohl die vollständigen Zahlen noch unter Verschluss stehen, deuteten Ministeriumsvertreter an, dass die Asylanträge 2025 nach verschärften Grenzkontrollen zu Slowakei und Westbalkan sowie einer schnelleren Prüfung unbegründeter Anträge zurückgegangen sind. Beobachter erwarten, dass der Bericht den Fokus auf beschleunigte Rückführungen, die erweiterte Nutzung der Rückübernahmeabkommen mit dem Balkan und die bevorstehende Umsetzung des EU-Migrations- und Asylpakts legen wird.
Die Januar-Pressekonferenz ist auch für Arbeitgeber und Relocation-Firmen von Bedeutung, da die Asylzahlen zunehmend die Debatten um Arbeitsmarktquoten beeinflussen. 2025 verband die Regierung die Rot-Weiß-Rot-Mangelberufelisten mit Kapazitätskennzahlen in der Aufnahme; eine geringere Asylbelastung könnte 2027 Spielraum für höhere Kontingente an Drittstaatsangehörigen schaffen. NGOs warnen hingegen, dass strengere Verfahrensregeln zu Engpässen bei Statuswechselanträgen führen könnten, wenn Geflüchtete eine Arbeitsstelle finden.
Multinationale Unternehmen sollten die Aussagen vom 23. Januar genau verfolgen, um Hinweise auf künftige Dauer von Grenzkontrollen und mögliche Überschneidungen mit regulären Geschäftsreisenden zu erhalten – insbesondere bei Großveranstaltungen, wenn temporäre Schengen-Kontrollen wieder eingeführt werden.
Quelle: APA-OTS media advisory