
Am 22. Januar kündigte die Nationale Wasserstraßenverkehrsbehörde (ANTAQ) die Einrichtung eines interinstitutionellen technischen Ausschusses an – gemeinsam mit dem Ministerium für Häfen und Flughäfen sowie der Zivilluftfahrtbehörde (ANAC) – zur Umsetzung eines landesweiten biometrischen Identifikationsprogramms für Passagiere. Eine öffentliche Konsultation, die bis zum 20. Februar läuft, lädt die Branche ein, zum Entwurf der „Nationale Richtlinie zur Biometrischen Identifikation“ Stellung zu nehmen. Ziel ist es, die Gesichtserkennungsprozesse beim Boarding an Seehäfen, Flusshäfen und Flughäfen zu standardisieren.
Die Initiative baut auf Pilotprojekten wie den zu 100 % digitalen Gates am Flughafen Rio de Janeiro-Galeão und dem „Porto Sem Papel“-Einfenstersystem auf. Laut Fahrplan muss der Ausschuss innerhalb von 90 Tagen nach Erlass der endgültigen Verordnung einen Umsetzungsplan veröffentlichen. Die Datenbanken werden vom Bundes-IT-Dienstleister SERPRO betrieben, mit Regelungen zu Governance, Prüfpfaden und Einhaltung des Datenschutzgesetzes LGPD.
Die Behörden heben drei Ziele hervor: 1) Verkürzung der Boarding-Schlangen und Abschaffung mehrfacher Dokumentenkontrollen; 2) Erhöhung der Sicherheit durch Verknüpfung von Live-Bildern mit staatlichen Datenbanken; und 3) Senkung der Betriebskosten für Fluggesellschaften und Terminalbetreiber. Die Richtlinie soll Brasilien zudem an den One-ID-Standard der IATA und die Empfehlungen der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation zur Passagierabfertigung angleichen.
Für Mobilitätsteams in Unternehmen verspricht das biometrische Boarding schnellere Crewwechsel und reibungslosere Reisen für Mitarbeiter, die multimodale Verkehrsknotenpunkte wie den Hafen von Santos und den Flughafen São Paulo-Guarulhos nutzen. Dennoch sollten Unternehmen Datenschutz-Folgenabschätzungen im Blick behalten und gegebenenfalls die Einwilligungserklärungen der Mitarbeiter aktualisieren. Dienstleister, die auf Reise-Dokumentenbearbeitung und digitale ID-Lösungen spezialisiert sind, könnten durch die Infrastrukturmodernisierung neue Geschäftschancen erhalten.
Interessierte können ihre Kommentare über das Regierungsportal Brasil Participativo einreichen; die endgültigen Vorschriften werden bis Mitte 2026 erwartet, gefolgt von einer schrittweisen Umsetzung.
Die Initiative baut auf Pilotprojekten wie den zu 100 % digitalen Gates am Flughafen Rio de Janeiro-Galeão und dem „Porto Sem Papel“-Einfenstersystem auf. Laut Fahrplan muss der Ausschuss innerhalb von 90 Tagen nach Erlass der endgültigen Verordnung einen Umsetzungsplan veröffentlichen. Die Datenbanken werden vom Bundes-IT-Dienstleister SERPRO betrieben, mit Regelungen zu Governance, Prüfpfaden und Einhaltung des Datenschutzgesetzes LGPD.
Die Behörden heben drei Ziele hervor: 1) Verkürzung der Boarding-Schlangen und Abschaffung mehrfacher Dokumentenkontrollen; 2) Erhöhung der Sicherheit durch Verknüpfung von Live-Bildern mit staatlichen Datenbanken; und 3) Senkung der Betriebskosten für Fluggesellschaften und Terminalbetreiber. Die Richtlinie soll Brasilien zudem an den One-ID-Standard der IATA und die Empfehlungen der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation zur Passagierabfertigung angleichen.
Für Mobilitätsteams in Unternehmen verspricht das biometrische Boarding schnellere Crewwechsel und reibungslosere Reisen für Mitarbeiter, die multimodale Verkehrsknotenpunkte wie den Hafen von Santos und den Flughafen São Paulo-Guarulhos nutzen. Dennoch sollten Unternehmen Datenschutz-Folgenabschätzungen im Blick behalten und gegebenenfalls die Einwilligungserklärungen der Mitarbeiter aktualisieren. Dienstleister, die auf Reise-Dokumentenbearbeitung und digitale ID-Lösungen spezialisiert sind, könnten durch die Infrastrukturmodernisierung neue Geschäftschancen erhalten.
Interessierte können ihre Kommentare über das Regierungsportal Brasil Participativo einreichen; die endgültigen Vorschriften werden bis Mitte 2026 erwartet, gefolgt von einer schrittweisen Umsetzung.
Quelle: ANTAQ Newsroom