
Am Rande des JHA-Gipfels in Nikosia kündigte die zypriotische Präsidentschaft an, dass die EU-Innenminister einen Fonds in Höhe von 620 Millionen Euro für 2026-27 gebilligt haben, der darauf abzielt, die Zahl der zurückgeführten abgelehnten Asylbewerber zu verdreifachen. Das Geld soll Charterflüge, Wiedereingliederungszuschüsse und neue Frontex-Einsatzteams finanzieren sowie die biometrischen Kapazitäten in Konsulaten Drittstaaten ausbauen. (euperspectives.eu)
Justizminister Nikolas Ioannides bezeichnete die Initiative als „zentrale Säule eines glaubwürdigen Migrationssystems“ und versprach, bis Juni eine politische Einigung zur seit Langem blockierten Rückführungsverordnung zu vermitteln. Kommissar Brunner ergänzte, dass smarte Grenztechnologien – insbesondere das Ein- und Ausreisesystem, das bereits 20 Millionen Bewegungen erfasst hat – die Strategie stützen würden.
Für Zypern ist die Finanzierung ein diplomatischer Erfolg: Bis zu 18 Millionen Euro sind für die Umwandlung einer stillgelegten Kaserne bei Kofinou in ein regionales Frontex-Rückführungszentrum vorgesehen, inklusive Beratungsstellen der IOM. Arbeitgeber sollten beachten, dass freiwillige Rückkehrzuschüsse von bis zu 3.500 Euro für überziehende Arbeitskräfte verfügbar werden könnten, was Compliance-Risiken bei Zwangsrückführungen mindern kann.
Menschenrechtsorganisationen warnten jedoch, dass das Paket Rückführungen über Integration stellt. Mobilitätsteams in Unternehmen sollten daher schnellere Genehmigungsverfahren für Fachkräfte gegen mögliche Reputationsrisiken abwägen, falls verletzliche Mitarbeitende von verschärften Durchsetzungsmaßnahmen betroffen sind.
Der Vorschlag wird über den EU-Fonds für Asyl, Migration und Integration abgewickelt und muss noch den Haushaltsausschuss des Europäischen Parlaments passieren – erste Signale deuten jedoch auf breite politische Unterstützung hin, insbesondere nachdem Zypern und Italien die stark gestiegenen Unterkunftskosten durch langwierige Asylverfahren hervorgehoben haben.
Justizminister Nikolas Ioannides bezeichnete die Initiative als „zentrale Säule eines glaubwürdigen Migrationssystems“ und versprach, bis Juni eine politische Einigung zur seit Langem blockierten Rückführungsverordnung zu vermitteln. Kommissar Brunner ergänzte, dass smarte Grenztechnologien – insbesondere das Ein- und Ausreisesystem, das bereits 20 Millionen Bewegungen erfasst hat – die Strategie stützen würden.
Für Zypern ist die Finanzierung ein diplomatischer Erfolg: Bis zu 18 Millionen Euro sind für die Umwandlung einer stillgelegten Kaserne bei Kofinou in ein regionales Frontex-Rückführungszentrum vorgesehen, inklusive Beratungsstellen der IOM. Arbeitgeber sollten beachten, dass freiwillige Rückkehrzuschüsse von bis zu 3.500 Euro für überziehende Arbeitskräfte verfügbar werden könnten, was Compliance-Risiken bei Zwangsrückführungen mindern kann.
Menschenrechtsorganisationen warnten jedoch, dass das Paket Rückführungen über Integration stellt. Mobilitätsteams in Unternehmen sollten daher schnellere Genehmigungsverfahren für Fachkräfte gegen mögliche Reputationsrisiken abwägen, falls verletzliche Mitarbeitende von verschärften Durchsetzungsmaßnahmen betroffen sind.
Der Vorschlag wird über den EU-Fonds für Asyl, Migration und Integration abgewickelt und muss noch den Haushaltsausschuss des Europäischen Parlaments passieren – erste Signale deuten jedoch auf breite politische Unterstützung hin, insbesondere nachdem Zypern und Italien die stark gestiegenen Unterkunftskosten durch langwierige Asylverfahren hervorgehoben haben.
Quelle: EU Perspectives
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