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ABF entdeckt 212 Kokainpellets bei britischen und niederländischen Reisenden auf Flug nach Sydney

Jan. 26, 2026
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ABF entdeckt 212 Kokainpellets bei britischen und niederländischen Reisenden auf Flug nach Sydney
Beamte der Australian Border Force am Flughafen Sydney haben zwei Passagiere – einen 26-jährigen Briten und einen 28-jährigen Niederländer – abgefangen, die am 22. Januar aus Südostasien eingereist waren und sich in der Ankunftshalle auffällig nervös verhielten. Eine gezielte Untersuchung und anschließende Krankenhaus-Scans ergaben, dass beide jeweils 106 mit Latex umhüllte Pellets Kokain geschluckt hatten. Am Wochenende setzten die Männer insgesamt 2,33 kg der Droge frei, deren Wert auf etwa 757.000 australische Dollar geschätzt wird.

Die beiden wurden am 25. Januar 2026 wegen des Imports einer marktfähigen Menge einer kontrollierten Substanz angeklagt und droht bei Verurteilung lebenslange Haft. AFP-Detective-Superintendent Morgen Blunden nutzte den Fall, um potenzielle Schmuggler vor den lebensgefährlichen Gesundheitsrisiken und den strengen rechtlichen Konsequenzen der internen Versteckmethode zu warnen.

ABF entdeckt 212 Kokainpellets bei britischen und niederländischen Reisenden auf Flug nach Sydney


Für Fluggesellschaften und Risikomanager im Reisebereich unterstreicht der Vorfall die zunehmende Abhängigkeit der ABF von Verhaltensanalyse-Teams und hochentwickelten Körperscannern anstelle der alleinigen Kontrolle von aufgegebenem Gepäck. Geschäftsreisende sollten während der aktuellen Spitzenankunftszeiten in Sydney und Melbourne mit längeren Kontrollzeiten rechnen, da die ABF verstärkt Zufallsbefragungen und sekundäre Kontrollen durchführt.

Mobilitätsberater werden daran erinnert, umziehende Mitarbeiter über Australiens Null-Toleranz-Politik bei Drogen aufzuklären: Passagiere können ohne konkreten Verdacht Röntgen- oder CT-Untersuchungen unterzogen werden, und bereits der Nachweis von Drogenrückständen auf persönlichen Gegenständen kann weitere Durchsuchungen auslösen. Arbeitgeber, die temporäre Visa sponsern, müssen mit einer intensiveren Prüfung der Anträge rechnen, wenn ihre Mitarbeiter bei der Grenzkontrolle auffallen.

Der Fall verdeutlicht zudem die Zusammenarbeit zwischen der ABF und ausländischen Behörden; niederländische und britische Stellen verfolgen nun die Lieferketten zurück, was zu weiteren „kontrollierten Lieferungen“ und unangekündigten Prüfungen von Spediteuren führen könnte, die persönliche Effekte transportieren.
Quelle: The National Tribune

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