Spanien verabschiedet historisches Dekret zur Legalisierung von bis zu 500.000 undokumentierten Migranten
Gewerkschaft der Polizei warnt: Einwanderungsämter könnten unter neuer Welle der Legalisierung zusammenbrechen
Studie zeigt: 840.000 Menschen leben ohne regulären Status in Spanien – Luftankünfte überholen Bootsüberfahrten
Neueste Nachrichten
Iberia startet Flugverbindung Madrid–Fortaleza und stärkt Geschäftsbeziehungen zwischen Spanien und Brasilien
Iberia nahm am 19. Januar 2026 Nonstop-Flüge von Madrid nach Fortaleza mit einer Airbus A321XLR auf. Die Verbindung, Iberias drittes Ziel in Brasilien, verbessert die Anbindung für Geschäftsreisende und Lieferketten zwischen Spanien und Nordostbrasilien.
Gericht verpflichtet AENA zur Wiedereinstellung eines festen Krankenwagens am Flughafen Asturien nach Klage der Gewerkschaft
Ein Arbeitsgericht hat AENA dazu verpflichtet, am Flughafen Asturias wieder einen 24-Stunden-Rettungswagen bereitzustellen. Die Entfernung des Fahrzeugs verstieß gegen die eigene Betriebsvereinbarung des Betreibers und gefährdete die Sicherheit der Passagiere. Diese Entscheidung gibt Geschäftsreisenden und Arbeitgebern, die auf den regionalen Flughafen angewiesen sind, Sicherheit zurück.
Spanien plant außergewöhnliche Legalisierung für über 500.000 irreguläre Migranten
Das spanische Kabinett wird am 27. Januar 2026 einen Notfall-Königlichen Erlass verabschieden, der irregulären Migranten, die nachweisen können, dass sie vor dem 31. Dezember 2025 im Land gelebt haben, eine einjährige Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis gewährt. Das Programm könnte mehr als eine halbe Million Menschen betreffen, Unternehmen schnellen Zugang zu neuen legalen Arbeitskräften verschaffen und gleichzeitig die Schattenwirtschaft in Spanien verkleinern.
Konservative Opposition kritisiert Massenlegalisierung als „Belohnung für Illegalität“
Die Partido Popular hat den Plan der Regierung, rund 500.000 irreguläre Migranten zu legalisieren, scharf kritisiert. Sie bezeichnete das Vorhaben als „Rauchvorhang“ und warnte, dass dies die öffentlichen Dienste überlasten und weitere illegale Einreisen fördern werde. Dieser Konflikt bereitet den Boden für eine hitzige Debatte im Parlament und schafft Unsicherheiten für Arbeitgeber und Migranten gleichermaßen.
Sturm „Ingrid“ führt zu weiteren Fährausfällen auf der Strecke Ceuta–Algeciras
Starke Winde durch Sturm Ingrid zwangen am 26. Januar zur Aussetzung von mindestens zwei Schnellfähren-Verbindungen der DFDS zwischen Ceuta und Algeciras, während weitere Betreiber auf zusätzliche Ausfälle vorbereitet sind. Die anhaltenden Störungen beeinträchtigen den Passagierverkehr und den Just-in-Time-Frachtfluss über die Straße von Gibraltar erheblich.
Hafen von Algeciras schließt Tore für Lkw, da Parkplätze voll belegt sind
Wegen starker Seegänge wurden die Fährverbindungen eingestellt, und der Hafen von Algeciras hat alle Zufahrten für weitere Lkw geschlossen, da die Park- und Wartebereiche ihre Kapazitätsgrenze erreicht haben. Rund 3.000 Lastwagen stehen bereits im Hafen fest, was zu erheblichen Verzögerungen beim Güter- und Personenverkehr zwischen Spanien und Nordafrika führt.