Phase zwei des Ein- und Ausstiegssystems bringt spanische Flughäfen zum Erliegen, Branche fordert Notfallpläne
Das Digitalnomaden-Visum Spaniens gewinnt an Bedeutung, während der Boom des Remote-Arbeitens anhält
Regierung startet öffentliche Konsultation zu Details des Programms zur Legalisierung von Migranten
Neueste Nachrichten
Spanien verabschiedet historisches Dekret zur Legalisierung von bis zu 500.000 undokumentierten Migranten
Die spanische Regierung hat am 27. Januar 2026 per Königlichem Erlass eine außergewöhnliche Legalisierung gestartet, die rund 500.000 undokumentierten Migranten im Land Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse ermöglichen könnte. Antragsteller müssen eine Mindestaufenthaltsdauer von fünf Monaten vor dem 31. Dezember 2025 nachweisen und dürfen keine Vorstrafen haben. Die Maßnahme, die von Wirtschaftsverbänden begrüßt, von der Opposition jedoch kritisiert wird, eröffnet Arbeitgebern Zugang zu neuem legalem Fachpersonal und erweitert den formellen Arbeitsmarkt Spaniens.
Gewerkschaft der Polizei warnt: Einwanderungsämter könnten unter neuer Welle der Legalisierung zusammenbrechen
Die Polizeigewerkschaft JUPOL warnt, dass den spanischen Einwanderungsbehörden Personal- und IT-Kapazitäten fehlen, um den erwarteten Ansturm an Anträgen durch das neue Massen-Regularisierungsdekret zu bewältigen. Ohne zusätzliche Notfallressourcen drohen laut Gewerkschaft erhebliche Verzögerungen bei der Bearbeitung, die die Ausstellung von Aufenthaltstiteln für ausländische Arbeitnehmer und Entsandte stark beeinträchtigen könnten.
Studie zeigt: 840.000 Menschen leben ohne regulären Status in Spanien – Luftankünfte überholen Bootsüberfahrten
Ein am 27. Januar 2026 veröffentlichter Bericht von Funcas schätzt, dass rund 840.000 Menschen – überwiegend Lateinamerikaner, die per Flugzeug eingereist sind – ohne legalen Aufenthaltsstatus in Spanien leben. Die Studie erläutert die Gründe für den Anstieg der irregulären Migration und bildet den Hintergrund für das neue Massen-Regularisierungsdekret der Regierung.
Iberia startet Flugverbindung Madrid–Fortaleza und stärkt Geschäftsbeziehungen zwischen Spanien und Brasilien
Iberia nahm am 19. Januar 2026 Nonstop-Flüge von Madrid nach Fortaleza mit einer Airbus A321XLR auf. Die Verbindung, Iberias drittes Ziel in Brasilien, verbessert die Anbindung für Geschäftsreisende und Lieferketten zwischen Spanien und Nordostbrasilien.
Gericht verpflichtet AENA zur Wiedereinstellung eines festen Krankenwagens am Flughafen Asturien nach Klage der Gewerkschaft
Ein Arbeitsgericht hat AENA dazu verpflichtet, am Flughafen Asturias wieder einen 24-Stunden-Rettungswagen bereitzustellen. Die Entfernung des Fahrzeugs verstieß gegen die eigene Betriebsvereinbarung des Betreibers und gefährdete die Sicherheit der Passagiere. Diese Entscheidung gibt Geschäftsreisenden und Arbeitgebern, die auf den regionalen Flughafen angewiesen sind, Sicherheit zurück.