
Ein Jahr nach dem stillen Start unter Spaniens Startup-Gesetz entwickelt sich das Digital-Nomaden-Visum – oder „internationales Telearbeitsvisum“ – des Landes zu einem Spitzenreiter im europäischen Wettbewerb um mobile Talente. Ein am 28. Januar 2026 von Indiens Economic Times veröffentlichter Bericht erklärt, warum: Das Programm erlaubt Nicht-EU-Bürgern, bis zu fünf Jahre lang überall in Spanien zu leben und für ausländische Arbeitgeber remote zu arbeiten, solange nicht mehr als 20 Prozent ihres Einkommens von spanischen Kunden stammen.
Die Zulassungskriterien sind bewusst breit gefasst. Bewerber müssen entweder einen Hochschulabschluss oder drei Jahre Berufserfahrung nachweisen, ein einwandfreies Führungszeugnis vorlegen und ein monatliches Einkommen von etwa 2.650 Euro (200 Prozent des nationalen Mindestlohns) erzielen. Familienangehörige können mit einreisen, und erfolgreiche „Telearbeiter“ erhalten zunächst ein einjähriges Visum, das in eine dreijährige Aufenthaltserlaubnis umgewandelt und um weitere zwei Jahre verlängert werden kann. Besonders attraktiv: Viele qualifizieren sich für das überarbeitete „Beckham-Gesetz“ Spaniens, das für sechs Jahre eine pauschale Steuer von 24 Prozent auf Einkommen bis zu 600.000 Euro vorsieht – ein Anreiz, der mit Portugals NHR-Programm konkurriert.
Laut Daten des Ministeriums für Integration wurden 2025 mehr als 7.800 Digital-Nomaden-Visa ausgestellt, wobei Bewerber aus den USA, Großbritannien und Argentinien die Liste anführen. Städte wie Valencia, Malaga und Las Palmas haben Co-Working-Spaces, englischsprachige Schulen und Umzugsservices eingerichtet, um den wachsenden Zustrom zu bedienen. Vermieter in zweitklassigen Städten berichten, dass die ankommenden Remote-Arbeiter die Mietnachfrage außerhalb von Madrid und Barcelona stabilisieren.
Für globale Mobilitätsteams bietet Spanien nun eine kostengünstige europäische Basis mit guter Fluganbindung und niedrigeren Lebenshaltungskosten als Frankreich oder Deutschland. Unternehmen, die vollständig remote arbeitende Mitarbeiter einsetzen, können die komplexe Einbindung in die spanische Gehaltsabrechnung vermeiden, sofern die 20-Prozent-Grenze für lokale Einnahmen eingehalten wird. Talentmanager sollten jedoch permanenten Betriebsstätten- und Sozialversicherungsrisiken aufmerksam folgen, insbesondere wenn Nomaden lokale Teams führen oder die Umsatzgrenze überschreiten.
Blickt man in die Zukunft, plant die Regierung, die Online-Antragstellung über ein zentrales Portal (UGE) zu vereinfachen und die konsularische Bearbeitungszeit auf zehn Arbeitstage zu verkürzen. Sollten diese Verbesserungen umgesetzt werden, könnte Spanien seine Position als Europas bevorzugtes Ziel für ortsunabhängige Fachkräfte weiter festigen.
Die Zulassungskriterien sind bewusst breit gefasst. Bewerber müssen entweder einen Hochschulabschluss oder drei Jahre Berufserfahrung nachweisen, ein einwandfreies Führungszeugnis vorlegen und ein monatliches Einkommen von etwa 2.650 Euro (200 Prozent des nationalen Mindestlohns) erzielen. Familienangehörige können mit einreisen, und erfolgreiche „Telearbeiter“ erhalten zunächst ein einjähriges Visum, das in eine dreijährige Aufenthaltserlaubnis umgewandelt und um weitere zwei Jahre verlängert werden kann. Besonders attraktiv: Viele qualifizieren sich für das überarbeitete „Beckham-Gesetz“ Spaniens, das für sechs Jahre eine pauschale Steuer von 24 Prozent auf Einkommen bis zu 600.000 Euro vorsieht – ein Anreiz, der mit Portugals NHR-Programm konkurriert.
Laut Daten des Ministeriums für Integration wurden 2025 mehr als 7.800 Digital-Nomaden-Visa ausgestellt, wobei Bewerber aus den USA, Großbritannien und Argentinien die Liste anführen. Städte wie Valencia, Malaga und Las Palmas haben Co-Working-Spaces, englischsprachige Schulen und Umzugsservices eingerichtet, um den wachsenden Zustrom zu bedienen. Vermieter in zweitklassigen Städten berichten, dass die ankommenden Remote-Arbeiter die Mietnachfrage außerhalb von Madrid und Barcelona stabilisieren.
Für globale Mobilitätsteams bietet Spanien nun eine kostengünstige europäische Basis mit guter Fluganbindung und niedrigeren Lebenshaltungskosten als Frankreich oder Deutschland. Unternehmen, die vollständig remote arbeitende Mitarbeiter einsetzen, können die komplexe Einbindung in die spanische Gehaltsabrechnung vermeiden, sofern die 20-Prozent-Grenze für lokale Einnahmen eingehalten wird. Talentmanager sollten jedoch permanenten Betriebsstätten- und Sozialversicherungsrisiken aufmerksam folgen, insbesondere wenn Nomaden lokale Teams führen oder die Umsatzgrenze überschreiten.
Blickt man in die Zukunft, plant die Regierung, die Online-Antragstellung über ein zentrales Portal (UGE) zu vereinfachen und die konsularische Bearbeitungszeit auf zehn Arbeitstage zu verkürzen. Sollten diese Verbesserungen umgesetzt werden, könnte Spanien seine Position als Europas bevorzugtes Ziel für ortsunabhängige Fachkräfte weiter festigen.
Quelle: The Economic Times
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