
Am 28. Januar 2026 sprach der stellvertretende Minister für Migration und internationalen Schutz, Nikolas Ioannides, vor den Abgeordneten des Europäischen Parlaments und stellte freiwillige sowie zwangsweise Rückführungen in den Mittelpunkt der Migrationsagenda Zyperns während seiner sechsmonatigen EU-Ratspräsidentschaft.
Vor dem LIBE-Ausschuss des Europäischen Parlaments berichtete Ioannides, dass Zypern im Jahr 2024 mehr als 10.000 Migranten zurückgeführt habe – was der Insel das höchste Verhältnis von Abreisen zu Ankünften in der EU einbringe – und kündigte an, die noch nicht abschließend verabschiedete EU-Rückführungsverordnung zur legislativen Priorität zu machen. Schnellere und würdige Rückführungen seien entscheidend, um den dramatischen Rückgang der irregulären Ankünfte um 86 % aufrechtzuerhalten und neue Schmuggelrouten im östlichen Mittelmeer zu verhindern.
Der Minister skizzierte Pläne für spezielle „Rückführungszentren“, eine verstärkte Nutzung von Frontex-Charterflügen sowie erweiterte Reintegrationpakete, die aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds finanziert werden. Zudem forderte er schärfere EU-Visa-Sanktionen gegen nicht kooperative Drittstaaten und griff damit die Sprache der kürzlich veröffentlichten Migrationsstrategie der Kommission auf.
Menschenrechtsabgeordnete drängten Ioannides auf Schutzmaßnahmen und forderten, dass Zypern individuelle Prüfungen und Zugang zu Rechtsbeistand vor der Abschiebung garantiert. Der stellvertretende Minister entgegnete, dass der kommende EU-Solidaritätspool die Erstaufnahmeländer weiterhin unterstützen werde, betonte jedoch, dass „Solidarität die Durchsetzung nicht ersetzen kann“.
Für Manager im Bereich globale Mobilität signalisiert der Fokus auf Rückführungen ein politisches Umfeld, in dem abgelehnte Antragsteller und ihre Arbeitgeber kürzere Fristen zur Legalisierung ihres Status oder zur Ausreise erwarten müssen. Unternehmen mit Drittstaatsangehörigen in Zypern sollten ihre Compliance-Verfahren überprüfen und die kommenden Leitlinien zur EU-Rückführungsverordnung genau verfolgen.
Vor dem LIBE-Ausschuss des Europäischen Parlaments berichtete Ioannides, dass Zypern im Jahr 2024 mehr als 10.000 Migranten zurückgeführt habe – was der Insel das höchste Verhältnis von Abreisen zu Ankünften in der EU einbringe – und kündigte an, die noch nicht abschließend verabschiedete EU-Rückführungsverordnung zur legislativen Priorität zu machen. Schnellere und würdige Rückführungen seien entscheidend, um den dramatischen Rückgang der irregulären Ankünfte um 86 % aufrechtzuerhalten und neue Schmuggelrouten im östlichen Mittelmeer zu verhindern.
Der Minister skizzierte Pläne für spezielle „Rückführungszentren“, eine verstärkte Nutzung von Frontex-Charterflügen sowie erweiterte Reintegrationpakete, die aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds finanziert werden. Zudem forderte er schärfere EU-Visa-Sanktionen gegen nicht kooperative Drittstaaten und griff damit die Sprache der kürzlich veröffentlichten Migrationsstrategie der Kommission auf.
Menschenrechtsabgeordnete drängten Ioannides auf Schutzmaßnahmen und forderten, dass Zypern individuelle Prüfungen und Zugang zu Rechtsbeistand vor der Abschiebung garantiert. Der stellvertretende Minister entgegnete, dass der kommende EU-Solidaritätspool die Erstaufnahmeländer weiterhin unterstützen werde, betonte jedoch, dass „Solidarität die Durchsetzung nicht ersetzen kann“.
Für Manager im Bereich globale Mobilität signalisiert der Fokus auf Rückführungen ein politisches Umfeld, in dem abgelehnte Antragsteller und ihre Arbeitgeber kürzere Fristen zur Legalisierung ihres Status oder zur Ausreise erwarten müssen. Unternehmen mit Drittstaatsangehörigen in Zypern sollten ihre Compliance-Verfahren überprüfen und die kommenden Leitlinien zur EU-Rückführungsverordnung genau verfolgen.
Quelle: Cyprus News Agency