
Schweizer Staatsangehörige, die visumfrei im Rahmen des Visa Waiver Program (VWP) in die USA reisen, stoßen diese Woche auf ein unerwartetes Hindernis: Die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) annulliert rückwirkend ESTA-Genehmigungen, die kein aktuelles „Live“-Selfie enthalten.
VisaVerge berichtet, dass die Stornierungen am 1. Februar begannen, nur wenige Tage nachdem das Heimatschutzministerium eine Regel eingeführt hatte, die von jedem VWP-Antragsteller verlangt, ein Live-Gesichtsbild über die mobile App einzureichen und fünf Jahre Social-Media-Verlauf offenzulegen. Fluggesellschaften in Zürich und Genf berichten, dass bereits Dutzende Schweizer Passagiere das Boarding verweigert wurde, weil ihr zuvor gültiges ESTA über Nacht ungültig wurde.
Um zu reisen, müssen Schweizer nun die ESTA-App neu installieren, ein kurzes Selfie-Video aufnehmen, das mit dem Chip ihres E-Passes übereinstimmt, und den Antrag erneut stellen – dabei fällt erneut eine Gebühr von 21 US-Dollar an. Die CBP betont, dass diese Änderung eine Sicherheitslücke schließt, die es ermöglichte, minderwertige, statische Passfotos der Gesichtserkennung zu entziehen.
Für Firmenmobilitätsprogramme ist das Timing ungünstig: Der Februar markiert den Beginn der US-Konferenzsaison, und viele Schweizer Führungskräfte reisen kurzfristig. Arbeitgeber sollten ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, den Status bestehender ESTA-Genehmigungen mindestens 72 Stunden vor Abflug zu überprüfen und, wenn möglich, einen halben Tag für die neue biometrische Registrierung einzuplanen. Reisende, deren ESTA am Gate storniert wird, haben keine andere Wahl, als den Antrag neu zu stellen und ihre Flüge umzubuchen.
Dieser Schritt ist Teil eines allgemeinen Trends zu strengeren digitalen Überprüfungen; Kanada und die EU werden im Laufe des Jahres vergleichbare biometrische oder Vorreisegenehmigungs-Updates einführen. Schweizer Datenschutzexperten weisen darauf hin, dass die US-Anforderung, Social-Media-Accounts offenzulegen, über das hinausgeht, was derzeit in der Schweiz oder im Schengen-Raum verlangt wird, und neue Fragen zur Daten-Gegenseitigkeit aufwirft.
VisaVerge berichtet, dass die Stornierungen am 1. Februar begannen, nur wenige Tage nachdem das Heimatschutzministerium eine Regel eingeführt hatte, die von jedem VWP-Antragsteller verlangt, ein Live-Gesichtsbild über die mobile App einzureichen und fünf Jahre Social-Media-Verlauf offenzulegen. Fluggesellschaften in Zürich und Genf berichten, dass bereits Dutzende Schweizer Passagiere das Boarding verweigert wurde, weil ihr zuvor gültiges ESTA über Nacht ungültig wurde.
Um zu reisen, müssen Schweizer nun die ESTA-App neu installieren, ein kurzes Selfie-Video aufnehmen, das mit dem Chip ihres E-Passes übereinstimmt, und den Antrag erneut stellen – dabei fällt erneut eine Gebühr von 21 US-Dollar an. Die CBP betont, dass diese Änderung eine Sicherheitslücke schließt, die es ermöglichte, minderwertige, statische Passfotos der Gesichtserkennung zu entziehen.
Für Firmenmobilitätsprogramme ist das Timing ungünstig: Der Februar markiert den Beginn der US-Konferenzsaison, und viele Schweizer Führungskräfte reisen kurzfristig. Arbeitgeber sollten ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, den Status bestehender ESTA-Genehmigungen mindestens 72 Stunden vor Abflug zu überprüfen und, wenn möglich, einen halben Tag für die neue biometrische Registrierung einzuplanen. Reisende, deren ESTA am Gate storniert wird, haben keine andere Wahl, als den Antrag neu zu stellen und ihre Flüge umzubuchen.
Dieser Schritt ist Teil eines allgemeinen Trends zu strengeren digitalen Überprüfungen; Kanada und die EU werden im Laufe des Jahres vergleichbare biometrische oder Vorreisegenehmigungs-Updates einführen. Schweizer Datenschutzexperten weisen darauf hin, dass die US-Anforderung, Social-Media-Accounts offenzulegen, über das hinausgeht, was derzeit in der Schweiz oder im Schengen-Raum verlangt wird, und neue Fragen zur Daten-Gegenseitigkeit aufwirft.
Quelle: VisaVerge
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