Sturm Marta sperrt 179 Straßen in ganz Spanien, darunter drei auf dem nationalen Kernnetz
Illegale Migranten begrüßen Spaniens bevorstehende außergewöhnliche Legalisierung als „Akt der Gerechtigkeit“
11.000 evakuierte Andalusier beginnen Heimreise, nachdem Regenpause kurzzeitige Erleichterung bringt
Neueste Nachrichten
Sturm Marta zieht nordostwärts, doch Aemet hält in 10 Regionen die Gelbwarnungen aufrecht
Während sich der Kern von Marta weiterbewegt hat, warnt Aemet in zehn Regionen weiterhin vor gelben Wetterrisiken und weist darauf hin, dass neue Fronten erneute Störungen im Verkehr und bei der Infrastruktur auslösen könnten.
Ryanair und Jet2 verbieten heiße Getränke und schränken Essen auf Flügen nach Spanien unter den Kabinensicherheitsregeln 2026 ein
Ryanair und Jet2 führen ab 2026 ein Verbot für das Mitnehmen von heißen Getränken (und bei Jet2 auch von heißem Essen) an Bord ein und verschärfen damit die Sicherheitsvorschriften auf den Strecken zwischen Großbritannien und Spanien. Reisende müssen ihre Packgewohnheiten anpassen, um Beschlagnahmungen und Verzögerungen zu vermeiden.
Sturm „Marta“ sperrt 168 Straßen in Spanien und setzt Fährverbindungen zwischen Algeciras und Tanger aus
Der Sturm „Marta“ hat die Sperrung von 168 Straßen in Spanien verursacht – allein in Andalusien sind es 137 – und den Hafen von Algeciras dazu veranlasst, am 7. Februar alle Abfahrten nach Tanger-Med abzusagen. Der Güter- und Personenverkehr zwischen Spanien und Nordafrika ist stark eingeschränkt, und die DGT appelliert an die Bevölkerung, nicht notwendige Reisen zu vermeiden. Die Beeinträchtigungen werden voraussichtlich noch bis in die nächste Woche Lieferketten und Geschäftsreisen erheblich stören.
Renfe stellt den Großteil der Züge in Andalusien ein und kürzt den Service in Galicien am dritten Tag in Folge wegen Überschwemmungen
Renfe sagte am 7. Februar nahezu alle Personenzüge in Andalusien ab und setzte die Verbindungen nach Vigo weiterhin aus, mit Verweis auf überflutete Gleise und Erdrutschgefahr. Nur die Vorortlinie Málaga C1 und ein verkürzter AVE-Zug von Madrid nach Villanueva de Córdoba fuhren noch, was Reisende auf Busse oder Flüge ausweichen ließ. Die Störungen beeinträchtigen den Güterverkehr erheblich und zeigen die Wetteranfälligkeit der schienenabhängigen Mobilitätsachsen Spaniens.
Ceuta verlegt 61 Migranten aufs spanische Festland, da die Belegung im CETI über 140 % liegt
Spanien verlegte am 7. Februar 61 Migranten aus dem überfüllten CETI in Ceuta in Unterkünfte auf dem Festland, nachdem die Belegung des Zentrums 140 % überschritten hatte. Die Verlegung soll den Druck durch jüngste Zaunsprünge und Bootsankünfte verringern, verdeutlicht jedoch die anhaltenden Belastungen des spanischen Grenzaufnahme-Systems und den Bedarf an dauerhaften Kapazitäten.
Madrid setzt 62 Schneepflüge und 4.000 Tonnen Salz ein, während Sturm Marta nordöstlich zieht
Die Gemeinschaft Madrid setzte am 7. Februar eine Winterstraßenflotte mit 171 Fahrzeugen, darunter 62 Schneepflüge, sowie 4.000 Tonnen Salz ein, um die Hauptverkehrswege während des nordostwärts ziehenden Sturms Marta offen zu halten. Unternehmen werden geraten, nicht notwendige Fahrten in den Bergregionen zu vermeiden und mögliche Lkw-Beschränkungen auf den Autobahnen A-1 und A-6 im Auge zu behalten.
Bericht: 34 Millionen Flugreisende aus Spanien 2025 von Verspätungen oder Annullierungen betroffen
Ein am 7. Februar veröffentlichter Bericht von AirHelp zeigt, dass im Jahr 2025 rund 34 Millionen Reisende von Flugverspätungen oder -ausfällen bei Abflügen aus Spanien betroffen waren. Extreme Wetterbedingungen haben Streiks inzwischen als Hauptursache für Störungen abgelöst. Die Ergebnisse führen zu Forderungen, dass Unternehmen größere Zeitpuffer in ihre Flugpläne einbauen sollten, und verdeutlichen den anhaltenden Druck auf die verkehrsreichsten Drehkreuze von Aena.