
Die Europäische Kommission hat am 9. Februar 2026 ihre erste EU-Visastrategie vorgestellt – ein Fahrplan, der bis 2028 alle Kurzaufenthaltsvisa (Schengen) vollständig digitalisieren und die Wiederverwendung biometrischer Daten für bis zu 59 Monate ermöglichen soll. Italien, dessen Konsulate von New York bis Neu-Delhi regelmäßig die längsten Terminrückstände im Block verzeichnen, hat sich intensiv für die Reformen eingesetzt und wird voraussichtlich zu den Hauptnutznießern gehören.
Nach dem Plan reichen Reisende ein einziges Online-Formular ein, laden die erforderlichen Dokumente hoch und bestätigen nach dem ersten Antrag lediglich, dass sich Fingerabdrücke und Foto nicht verändert haben. Vertrauenswürdige Geschäftsreisende könnten Mehrfacheinreisevisa mit einer Gültigkeit von bis zu fünf Jahren erhalten, während die Mitgliedstaaten ermutigt werden, „Legal Mobility Gateways“ einzurichten, um Unternehmen bei der Verlagerung hochqualifizierter Mitarbeiter innerhalb der EU zu unterstützen. Die Strategie sieht zudem vor, mehr risikoarme Bearbeitungsschritte auszulagern und Schnellspuren an stark frequentierten Flughäfen wie Rom-Fiumicino und Mailand-Malpensa auszubauen.
Für italienische Arbeitgeber könnte der digitale Wandel bahnbrechend sein. Filmteams, die in den Cinecittà-Studios drehen, Modehäuser, die Designer nach Mailand schicken, und Ingenieurbüros, die Inbetriebnahmeteams für die neuen Halbleiterfabriken in der Lombardei entsenden, nennen Visaverzögerungen als Hauptengpass. Laut Confindustria beträgt die durchschnittliche Wartezeit für einen Schengen-Visatermin in Mumbai 37 Tage; die Kommission strebt eine Reduzierung auf unter zehn Tage an.
Befürworter einer strengen Grenzsicherung begrüßen die Möglichkeit, ein Visum bei Sicherheitsbedenken innerhalb von Minuten digital zu widerrufen, während Datenschützer klarere Vorgaben zur Datenaufbewahrung fordern. Das Innenministerium in Rom kündigt an, im Juni mit Beta-Tests des gemeinsamen EU-Portals zu beginnen und plant die Einführung an allen Botschaften bis Mitte 2027.
Reiseverantwortliche sollten sich darauf vorbereiten, die APIs des EU-Portals in ihre Buchungssysteme zu integrieren und die Unternehmensmobilitätspolitik zu überprüfen: Länger gültige Visa reduzieren zwar die Erneuerungskosten, doch die ebenfalls vollständig digitale ETIAS-Reisegenehmigung wird ab Ende 2026 weiterhin für visumfreie Führungskräfte aus den USA, Großbritannien und anderen Ländern gelten.
Nach dem Plan reichen Reisende ein einziges Online-Formular ein, laden die erforderlichen Dokumente hoch und bestätigen nach dem ersten Antrag lediglich, dass sich Fingerabdrücke und Foto nicht verändert haben. Vertrauenswürdige Geschäftsreisende könnten Mehrfacheinreisevisa mit einer Gültigkeit von bis zu fünf Jahren erhalten, während die Mitgliedstaaten ermutigt werden, „Legal Mobility Gateways“ einzurichten, um Unternehmen bei der Verlagerung hochqualifizierter Mitarbeiter innerhalb der EU zu unterstützen. Die Strategie sieht zudem vor, mehr risikoarme Bearbeitungsschritte auszulagern und Schnellspuren an stark frequentierten Flughäfen wie Rom-Fiumicino und Mailand-Malpensa auszubauen.
Für italienische Arbeitgeber könnte der digitale Wandel bahnbrechend sein. Filmteams, die in den Cinecittà-Studios drehen, Modehäuser, die Designer nach Mailand schicken, und Ingenieurbüros, die Inbetriebnahmeteams für die neuen Halbleiterfabriken in der Lombardei entsenden, nennen Visaverzögerungen als Hauptengpass. Laut Confindustria beträgt die durchschnittliche Wartezeit für einen Schengen-Visatermin in Mumbai 37 Tage; die Kommission strebt eine Reduzierung auf unter zehn Tage an.
Befürworter einer strengen Grenzsicherung begrüßen die Möglichkeit, ein Visum bei Sicherheitsbedenken innerhalb von Minuten digital zu widerrufen, während Datenschützer klarere Vorgaben zur Datenaufbewahrung fordern. Das Innenministerium in Rom kündigt an, im Juni mit Beta-Tests des gemeinsamen EU-Portals zu beginnen und plant die Einführung an allen Botschaften bis Mitte 2027.
Reiseverantwortliche sollten sich darauf vorbereiten, die APIs des EU-Portals in ihre Buchungssysteme zu integrieren und die Unternehmensmobilitätspolitik zu überprüfen: Länger gültige Visa reduzieren zwar die Erneuerungskosten, doch die ebenfalls vollständig digitale ETIAS-Reisegenehmigung wird ab Ende 2026 weiterhin für visumfreie Führungskräfte aus den USA, Großbritannien und anderen Ländern gelten.
Quelle: Travel and Tour World