
Eine wenig beachtete Arbeitsniederlegung bei Poste Italiane beginnt, die Zeitpläne für globale Mobilität spürbar zu beeinträchtigen. Seit dem 14. Januar verweigern Mitglieder der Gewerkschaften SLC-CGIL und UILPoste jegliche Überstunden und „zusätzliche Aufgaben“. Der Arbeitskampf im Rahmen der Arbeitszeitregelung soll bis zum 12. Februar andauern. Der Streik-Monitor StrikeTracker stuft die Aktion seit dem 8. Februar erneut als „groß“ ein und berichtet, dass landesweit die Wochenend-Bearbeitung im Backoffice sowie die abendlichen Zustelltouren weiterhin ausgesetzt sind. (striketracker.app)
Warum das wichtig ist: Italienische Konsulate und Migrationsämter sind auf die versicherten Postwege von Poste Italiane angewiesen, um neu ausgestellte Reisepässe, Visasticker und biometrische Aufenthaltstitel (permesso di soggiorno) zu versenden. Wenn Überstunden ausfallen, werden zwar Prioritätssendungen weiterhin angenommen, können aber in regionalen Sortierzentren – besonders in den Regionen Lombardei und Latium mit hohem Paketaufkommen – mehrere Tage liegen bleiben. Mehrere Umzugsunternehmen berichten, dass sich die Versandzeiten von üblichen 48 Stunden auf 4–5 Arbeitstage verlängern.
Der Streit dreht sich um die Bezahlung von Wochenendschichten und eine geplante Umstrukturierung, bei der späte Abendzustelltouren in größere regionale Depots zusammengelegt werden sollen. Die Geschäftsleitung betont, dass dieser Schritt notwendig sei, um dem E-Commerce-Volumen gerecht zu werden. Die Gewerkschaften hingegen warnen, dass dadurch Postämter in kleineren Gemeinden ausgedünnt und Mitarbeiter zu langen Pendelstrecken gezwungen würden.
Für Arbeitgeber bedeutet das: Planen Sie bei allen Einwanderungsschritten, die eine physische Zustellung erfordern, mehr Vorlaufzeit ein – insbesondere bei der Rücksendung von Originalpässen aus italienischen Konsulaten im Ausland und beim Austausch von Papier-Nulla-Osta gegen elektronische Arbeitserlaubnisse innerhalb Italiens. Wo rechtlich möglich, sollten Sie auf Express-Kurierdienste (DHL, UPS) umsteigen, um Anträge an italienische Präfekturen oder Questura-Ämter zu senden. Personalabteilungen sollten zudem reisende Mitarbeiter darauf hinweisen, dass eine Verlängerung des Aufenthaltstitels per Post möglicherweise erst Mitte des Monats wieder möglich ist.
Ausblick: Der Streik endet just zu dem Zeitpunkt, an dem die italienische Visabearbeitungsplattform VIS-IT vom 12. bis 18. Februar wegen einer Softwareumstellung offline geht. Dies führt zu einer doppelten Belastung durch Post- und IT-Verzögerungen. Mobilitätsplaner sollten daher die erste Februarhälfte als „Hochrisiko-Zeitraum“ für Bearbeitungen einstufen und Starttermine von Einsätzen entsprechend großzügig planen.
Warum das wichtig ist: Italienische Konsulate und Migrationsämter sind auf die versicherten Postwege von Poste Italiane angewiesen, um neu ausgestellte Reisepässe, Visasticker und biometrische Aufenthaltstitel (permesso di soggiorno) zu versenden. Wenn Überstunden ausfallen, werden zwar Prioritätssendungen weiterhin angenommen, können aber in regionalen Sortierzentren – besonders in den Regionen Lombardei und Latium mit hohem Paketaufkommen – mehrere Tage liegen bleiben. Mehrere Umzugsunternehmen berichten, dass sich die Versandzeiten von üblichen 48 Stunden auf 4–5 Arbeitstage verlängern.
Der Streit dreht sich um die Bezahlung von Wochenendschichten und eine geplante Umstrukturierung, bei der späte Abendzustelltouren in größere regionale Depots zusammengelegt werden sollen. Die Geschäftsleitung betont, dass dieser Schritt notwendig sei, um dem E-Commerce-Volumen gerecht zu werden. Die Gewerkschaften hingegen warnen, dass dadurch Postämter in kleineren Gemeinden ausgedünnt und Mitarbeiter zu langen Pendelstrecken gezwungen würden.
Für Arbeitgeber bedeutet das: Planen Sie bei allen Einwanderungsschritten, die eine physische Zustellung erfordern, mehr Vorlaufzeit ein – insbesondere bei der Rücksendung von Originalpässen aus italienischen Konsulaten im Ausland und beim Austausch von Papier-Nulla-Osta gegen elektronische Arbeitserlaubnisse innerhalb Italiens. Wo rechtlich möglich, sollten Sie auf Express-Kurierdienste (DHL, UPS) umsteigen, um Anträge an italienische Präfekturen oder Questura-Ämter zu senden. Personalabteilungen sollten zudem reisende Mitarbeiter darauf hinweisen, dass eine Verlängerung des Aufenthaltstitels per Post möglicherweise erst Mitte des Monats wieder möglich ist.
Ausblick: Der Streik endet just zu dem Zeitpunkt, an dem die italienische Visabearbeitungsplattform VIS-IT vom 12. bis 18. Februar wegen einer Softwareumstellung offline geht. Dies führt zu einer doppelten Belastung durch Post- und IT-Verzögerungen. Mobilitätsplaner sollten daher die erste Februarhälfte als „Hochrisiko-Zeitraum“ für Bearbeitungen einstufen und Starttermine von Einsätzen entsprechend großzügig planen.
Quelle: StrikeTracker
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