
Reisende, die Geschäfts- oder Urlaubsreisen nach Italien planen, müssen sich nächste Woche auf eine beispiellose, einwöchige Unterbrechung der Visadienste einstellen. Das italienische Außenministerium hat bestätigt, dass das Visa-Informationssystem (VIS-IT) von 12:00 Uhr am 12. Februar bis 18:00 Uhr am 18. Februar 2026 wegen eines umfassenden Software-Updates offline sein wird. Während dieser Zeit nehmen italienische Botschaften, Konsulate und ihre ausgelagerten Visa-Antragszentren keine neuen Anträge entgegen, erfassen keine biometrischen Daten und treffen keine Entscheidungen. Auch die Passausgabe und Kurierdienste werden ausgesetzt. (schengenassist.com)
Obwohl die Unterbrechung nur vorübergehend ist, kommt sie für den Geschäftsreisemarkt ungünstig. Der Februar ist Hochsaison für Messen in Mailand und Modeveranstaltungen in Florenz; viele Führungskräfte reichen ihre Kurzzeit-Schengenanträge als „Business Visitor“ oft erst zwei bis drei Wochen vor Abreise ein. Einwanderungsberater warnen, dass Anträge, die nach dem 19. Januar eingereicht werden, wahrscheinlich nicht vor der Abschaltung bearbeitet werden, was Reisen erst Ende Februar oder Anfang März ermöglicht. Unternehmen mit zeitkritischen Projekten versuchen daher, Meetings zu verschieben oder Mitarbeiter über andere Schengenländer umzuleiten, bei denen Italien nicht das Hauptziel ist.
Das Upgrade des VIS-IT bereitet die nahtlose Integration mit dem neuen EU-Einreise- und Ausreisesystem (EES) vor, das ab dem 10. April 2026 verpflichtend ist und auf VIS-Daten zur Abgleichung biometrischer Reisendeninformationen angewiesen sein wird. Konsularbeamte betonen, dass das Update nicht schrittweise erfolgen kann und eine vollständige Unterbrechung der laufenden Bearbeitung erfordert. Nach dem Neustart der Plattform ist mit längeren Bearbeitungszeiten zu rechnen, da Rückstände abgearbeitet und hunderte abgesagte Termine neu geplant werden müssen.
Praktische Empfehlungen für Mobility Manager sind klar: 1) Anträge, die realistisch vor dem 9.–10. Februar eingereicht werden können, beschleunigen; 2) Entsandte darauf hinweisen, flexible Flug- und Hotelbuchungen zu nutzen; 3) die Webseiten der lokalen Botschaften im Auge behalten, da einige Standorte (z. B. Neu-Delhi und Lagos) den Neustart nach der VIS-Wartung gestaffelt vornehmen. Für Anfang März wird mit einem starken Anstieg der Nachfrage gerechnet, daher sind längere Vorlaufzeiten von vier bis sechs Wochen die sicherste Planungsgrundlage, bis sich die Volumina normalisieren.
Obwohl die Unterbrechung nur vorübergehend ist, kommt sie für den Geschäftsreisemarkt ungünstig. Der Februar ist Hochsaison für Messen in Mailand und Modeveranstaltungen in Florenz; viele Führungskräfte reichen ihre Kurzzeit-Schengenanträge als „Business Visitor“ oft erst zwei bis drei Wochen vor Abreise ein. Einwanderungsberater warnen, dass Anträge, die nach dem 19. Januar eingereicht werden, wahrscheinlich nicht vor der Abschaltung bearbeitet werden, was Reisen erst Ende Februar oder Anfang März ermöglicht. Unternehmen mit zeitkritischen Projekten versuchen daher, Meetings zu verschieben oder Mitarbeiter über andere Schengenländer umzuleiten, bei denen Italien nicht das Hauptziel ist.
Das Upgrade des VIS-IT bereitet die nahtlose Integration mit dem neuen EU-Einreise- und Ausreisesystem (EES) vor, das ab dem 10. April 2026 verpflichtend ist und auf VIS-Daten zur Abgleichung biometrischer Reisendeninformationen angewiesen sein wird. Konsularbeamte betonen, dass das Update nicht schrittweise erfolgen kann und eine vollständige Unterbrechung der laufenden Bearbeitung erfordert. Nach dem Neustart der Plattform ist mit längeren Bearbeitungszeiten zu rechnen, da Rückstände abgearbeitet und hunderte abgesagte Termine neu geplant werden müssen.
Praktische Empfehlungen für Mobility Manager sind klar: 1) Anträge, die realistisch vor dem 9.–10. Februar eingereicht werden können, beschleunigen; 2) Entsandte darauf hinweisen, flexible Flug- und Hotelbuchungen zu nutzen; 3) die Webseiten der lokalen Botschaften im Auge behalten, da einige Standorte (z. B. Neu-Delhi und Lagos) den Neustart nach der VIS-Wartung gestaffelt vornehmen. Für Anfang März wird mit einem starken Anstieg der Nachfrage gerechnet, daher sind längere Vorlaufzeiten von vier bis sechs Wochen die sicherste Planungsgrundlage, bis sich die Volumina normalisieren.
Quelle: SchengenAssist