Spanische Polizei warnt vor Betrug mit „verlorenen Pässen“, während Migranten versuchen, sich für die Legalisierung 2026 zu qualifizieren
700 Züge landesweit gestrichen nach Ende des Renfe-Streiks – Geschäftsreisezentren besonders betroffen
Polizeipilotprojekt für automatisiertes TIE-Terminvergabesystem in Katalonien zur Bekämpfung des Schwarzmarkts für „Cita Previa“
Neueste Nachrichten
Die katholische Kirche begrüßt Spaniens neue Amnestie zur Legalisierung von 500.000 Migranten
Der königliche Erlass Spaniens vom 27. Januar ermöglicht rund einer halben Million undokumentierter Migranten den legalen Aufenthalt und Arbeitserlaubnis. Die katholische Kirche, eine treibende Kraft hinter der Bürgerinitiative, begrüßte die Maßnahme als wirtschaftlichen und moralischen Gewinn, während rechte Parteien sie scharf kritisierten. Arbeitgeber erhalten nun ab April die Möglichkeit, ihre irregulären Beschäftigten zu legalisieren und das Risiko von Verstößen zu verringern. Die Initiative unterstreicht Spaniens ungewöhnlich pro-immigrationsfreundliche Haltung innerhalb Europas.
Pendlerstreik bei der S-Bahn in Malaga geht in den dritten Tag und lähmt den Verkehr an der Costa del Sol
Kleinere Eisenbahngewerkschaften setzten am 11. Februar ihren dritten Streiktag im Cercanías-Netz von Málaga fort und reduzierten den Betrieb auf den wichtigen Küstenlinien C-1 und C-2 drastisch. Der Ausstand, ausgelöst durch Sicherheitsbedenken nach zwei tödlichen Unfällen, beeinträchtigt Pendler und Flughafentransfers mitten in der Hochsaison für Touristenbuchungen. Unternehmen entstehen zusätzliche Transportkosten und Produktivitätsverluste, während die Regionalbehörden eilig versuchen, einen umfassenderen Sicherheitsplan zu verhandeln.
Renfe gibt an, dass nur 1,9 % der Mitarbeiter am Streik am 11. Februar teilnahmen, doch landesweit kommt es weiterhin zu Ausfällen.
Renfe gibt an, dass die Beteiligung am heutigen Bahnstreik unter 2 Prozent lag, dennoch mussten Fahrgäste mit zahlreichen Ausfällen und Verspätungen rechnen. Minderheitsgewerkschaften beklagen weiterhin Sicherheitsmängel und kündigen weitere Proteste an. Geschäftsreisende sollten angesichts der zunehmenden Debatte um die Zuverlässigkeit des spanischen Schienennetzes weiterhin auf alternative Pläne setzen.
Renfe verlängert alternativen Transportplan Madrid–Andalusien bis zum 16. Februar nach tödlichem Unfall in Adamuz
Renfe hat sein Ersatzbus-zug-Programm auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid–Sevilla bis zum 16. Februar verlängert, da die Reparaturen nach dem tödlichen Entgleisen in Adamuz im Januar noch andauern. Die anhaltenden Störungen verlängern die Fahrzeiten, erhöhen die Kosten für Geschäftsreisen und machen die klimabedingten Schwachstellen der spanischen Bahninfrastruktur deutlich.