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Renfe gibt an, dass nur 1,9 % der Mitarbeiter am Streik am 11. Februar teilnahmen, doch landesweit kommt es weiterhin zu Ausfällen.

Feb. 12, 2026
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Renfe gibt an, dass nur 1,9 % der Mitarbeiter am Streik am 11. Februar teilnahmen, doch landesweit kommt es weiterhin zu Ausfällen.
Der nationale Bahnbetreiber Renfe meldete, dass heute nur 1,9 Prozent seiner Belegschaft an dem von Minderheitsgewerkschaften ausgerufenen Streik teilgenommen haben – ein Rückgang von 11,6 Prozent am Montag. Dennoch führte die geringe Beteiligung nicht zu einem reibungslosen Ablauf: Auf den Fernstrecken im Nordosten und Levante-Korridor sowie auf Pendlerlinien in Málaga, Valencia und Asturien kam es zu Ausfällen, während Avant-Züge zwischen Madrid und Castilla-León Verspätungen hatten.

Renfe betont, dass Fahrgäste „soweit möglich“ umgebucht wurden, und wirft den Gewerkschaften CGT, Alferro und Sindicato Ferroviario vor, Sicherheitsprobleme zu übertreiben, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Die Gewerkschaften entgegnen, das Management habe versucht, die Beschäftigten durch Schichtumverteilungen zum Schweigen zu bringen, und dass der private Wettbewerber Ouigo das Streikrecht respektvoller handhabe.

Renfe gibt an, dass nur 1,9 % der Mitarbeiter am Streik am 11. Februar teilnahmen, doch landesweit kommt es weiterhin zu Ausfällen.


Für Mobilitätsteams in Unternehmen ist die Lage zwiespältig. Zwar hat sich der Streik auf ein kleineres Gebiet beschränkt, doch bleibt die Situation unvorhersehbar. Reisende mit knappen Anschlussflügen oder wichtigen Terminen sollten weiterhin Pufferzeiten einplanen oder als Absicherung Flugverbindungen zwischen Madrid und Barcelona in Betracht ziehen, bis sich die Arbeitsbeziehungen beruhigen.

Der Konflikt wirkt sich auch auf Spaniens Bemühungen zur Dekarbonisierung von Geschäftsreisen aus. Unternehmen, die Mitarbeiter von Kurzstreckenflügen auf den Hochgeschwindigkeitszug umstellen wollen, riskieren Imageschäden bei Zugausfällen. Es ist mit weiteren Forderungen nach einer unabhängigen Sicherheitsaufsicht und beschleunigten Infrastrukturmaßnahmen zu rechnen, die im Rahmen der EU-Green-Deal-Verkehrsinitiative finanziert werden.
Quelle: Europa Press

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