
Der in Spanien verhasste Engpass bei „Cita Previa“-Terminen – oft von Bots und Zwischenhändlern ausgenutzt, die Plätze für bis zu 200 € weiterverkaufen – könnte bald der Vergangenheit angehören. Am 12. Februar bestätigte das Innenministerium, dass die Nationalpolizei in L’Hospitalet de Llobregat (Barcelona) ein sechsmonatiges Pilotprojekt gestartet hat, das Termine für die Ausländer-Identitätskarte (TIE) automatisch vergibt, sobald ein Aufenthaltsantrag genehmigt wird.
Im Rahmen des Programms erhalten erfolgreiche Antragsteller innerhalb einer Woche eine SMS oder E-Mail mit einem vorreservierten Termin, der etwa ein Drittel der monatlich 1.400 TIE-Termine in der Provinz abdeckt. Die Behörden hoffen, das Modell bis April auf 50 % auszuweiten und in den ebenfalls von Termin-Scalpern geplagten Provinzen Girona und Castellón zu übernehmen.
Der Regierungsbeauftragte Carlos Prieto erklärt, die Initiative ziele darauf ab, „verletzliche Migranten aus den Fängen des Schwarzmarkts zu befreien“ und die Warteschlangen vor den Ausländerämtern zu verkürzen, die immer wieder zu Protesten führen. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend: Von den 1.400 automatisiert vergebenen Terminen blieben diese Woche 56 ungenutzt – ein Beleg, so Prieto, dass die tatsächliche Nachfrage deutlich niedriger ist als der künstlich aufgeblähte Markt vermuten lässt.
Für internationale Personalabteilungen könnte die automatische Terminvergabe die oft monatelangen Verzögerungen bei der Einstellung neuer Mitarbeiter erheblich verkürzen. Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter jedoch auf kurzfristige Termine vorbereiten und sicherstellen, dass Krankenversicherung, Meldebescheinigung und andere erforderliche Unterlagen sofort nach Erteilung der Aufenthaltsgenehmigung bereitstehen.
Sollte das Pilotprojekt erfolgreich sein, plant das Innenministerium, die Automatisierung auf weitere stark nachgefragte Ausländer-Dienstleistungen auszuweiten, darunter EU-Familienkarten und Brexit-bedingte Aufenthaltsverlängerungen. Damit könnte der „Cita Previa“-Betrug endgültig der Vergangenheit angehören – allerdings warnen Juristen, dass bei der Einführung ein robustes Cybersicherheitskonzept unerlässlich ist, um Hackerangriffe auf das neue System zu verhindern.
Im Rahmen des Programms erhalten erfolgreiche Antragsteller innerhalb einer Woche eine SMS oder E-Mail mit einem vorreservierten Termin, der etwa ein Drittel der monatlich 1.400 TIE-Termine in der Provinz abdeckt. Die Behörden hoffen, das Modell bis April auf 50 % auszuweiten und in den ebenfalls von Termin-Scalpern geplagten Provinzen Girona und Castellón zu übernehmen.
Der Regierungsbeauftragte Carlos Prieto erklärt, die Initiative ziele darauf ab, „verletzliche Migranten aus den Fängen des Schwarzmarkts zu befreien“ und die Warteschlangen vor den Ausländerämtern zu verkürzen, die immer wieder zu Protesten führen. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend: Von den 1.400 automatisiert vergebenen Terminen blieben diese Woche 56 ungenutzt – ein Beleg, so Prieto, dass die tatsächliche Nachfrage deutlich niedriger ist als der künstlich aufgeblähte Markt vermuten lässt.
Für internationale Personalabteilungen könnte die automatische Terminvergabe die oft monatelangen Verzögerungen bei der Einstellung neuer Mitarbeiter erheblich verkürzen. Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter jedoch auf kurzfristige Termine vorbereiten und sicherstellen, dass Krankenversicherung, Meldebescheinigung und andere erforderliche Unterlagen sofort nach Erteilung der Aufenthaltsgenehmigung bereitstehen.
Sollte das Pilotprojekt erfolgreich sein, plant das Innenministerium, die Automatisierung auf weitere stark nachgefragte Ausländer-Dienstleistungen auszuweiten, darunter EU-Familienkarten und Brexit-bedingte Aufenthaltsverlängerungen. Damit könnte der „Cita Previa“-Betrug endgültig der Vergangenheit angehören – allerdings warnen Juristen, dass bei der Einführung ein robustes Cybersicherheitskonzept unerlässlich ist, um Hackerangriffe auf das neue System zu verhindern.
Quelle: Infobae España / EFE
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