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Armenien gewährt Einwohnern der VAE aus 113 Ländern vorübergehend visafreien Zugang

Feb. 13, 2026
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Armenien gewährt Einwohnern der VAE aus 113 Ländern vorübergehend visafreien Zugang
Armenien entwickelt sich still und heimlich zum neuen Hotspot für lange Wochenenden der multinationalen Arbeitskräfte aus den VAE. Am 12. Februar 2026 bestätigte das armenische Außenministerium eine umfassende „vorübergehende Visafreiheit“, die Inhabern gültiger Aufenthaltsgenehmigungen der VAE aus 113 Ländern – darunter große Expat-Gemeinschaften wie Inder, Pakistaner, Filipinos und Ägypter – die Einreise nach Armenien ohne Visum bis zum 1. Juli 2026 ermöglicht. Das Programm, erstmals vom UAE-Tagesblatt Khaleej Times bekanntgegeben, baut auf einem kleineren Pilotprojekt aus 2025 auf und zielt ausdrücklich darauf ab, die Rolle der Emirate als globales Arbeitszentrum zu stärken. (khaleejtimes.com)

Nach dieser Regelung gilt die Aufenthaltsgenehmigung der VAE selbst als Nachweis eines einwandfreien Status: Reisende müssen bei der Ankunft lediglich die physische Karte oder den Visasticker vorlegen, sofern dieser noch mindestens sechs Monate gültig ist. Der Aufenthalt in Armenien kann bis zu 180 Tage pro Jahr betragen – deutlich länger als ein üblicher Touristenstempel – und bietet somit eine echte mittel- bis langfristige Option für Remote-Arbeiter und wiederkehrende Geschäftsreisende, die zwischen dem Golf und dem Kaukasus pendeln.

Armenien gewährt Einwohnern der VAE aus 113 Ländern vorübergehend visafreien Zugang


Für Mobility-Manager ist diese Nachricht in mehrfacher Hinsicht bedeutsam. Erstens verkürzt sie die Vorlaufzeit erheblich: Mitarbeiter und ihre Familien können nun kurzfristig Reisen für Kundentermine, Baustellenbesuche oder „Workation“-Aufenthalte organisieren, ohne konsularische Formalitäten. Zweitens senkt sie die Kosten: Das reguläre armenische E-Visum kostet zwischen 7 und 35 US-Dollar zuzüglich Agenturgebühren, die mit der Visafreiheit entfallen. Drittens schafft sie einen Präzedenzfall, den andere Zielländer, die Talente aus dem Golf anwerben, nachahmen könnten.

Personalabteilungen sollten ihre Reisegenehmigungsprozesse an den neuen Einreisekanal anpassen und sicherstellen, dass Mitarbeiter sowohl Reisepass als auch Aufenthaltsnachweis der VAE mitführen. Armenische Behörden betonen, dass Überschreitungen der großzügigen 180-Tage-Frist mit Bußgeldern und möglichen Wiedereinreiseverboten geahndet werden, weshalb eine genaue Überwachung der kumulierten Aufenthaltsdauer unerlässlich ist. Fluggesellschaften melden eine starke Nachfrage auf den bestehenden Verbindungen von flydubai, Air Arabia und Wizz Air, sodass die Verfügbarkeit von Sitzplätzen insbesondere während des kommenden Ramadan und der Eid-Feiertage knapp werden könnte.

Auf politischer Ebene unterstreicht die Entscheidung, wie Drittstaaten zunehmend die Aufenthaltsprüfung der Emirate als de-facto „Trusted Traveller“-Status anerkennen. Für in den VAE ansässige Unternehmen verbessert dies die regionale Vernetzung und unterstützt Freizeitaktivitäten am Wochenende oder nahegelegene Einsatzmodelle, ohne zusätzliche Compliance-Hürden zu schaffen.
Quelle: Khaleej Times

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