
Human Rights Watch (HRW) schlägt Alarm wegen eines Gesetzentwurfs, der am 11. Februar vom Kabinett verabschiedet wurde und nun im Parlament liegt. Dieser Entwurf würde der Regierung erlauben, Schiffe für bis zu sechs Monate aus italienischen Hoheitsgewässern zu verbannen, wenn „außergewöhnlicher Migrationsdruck“ oder Sicherheitsbedrohungen vorliegen. (hrw.org)
Das Gesetz formalisiert die von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni lange angekündigte „Seeblockade“ und gibt Marine und Küstenwache die Befugnis, Boote abzufangen und Passagiere in Drittstaaten umzuleiten, mit denen Italien bilaterale Abkommen hat. NGOs, die das Verbot missachten, drohen Bußgelder von 50.000 Euro und bei wiederholten Verstößen die Beschlagnahmung ihrer Schiffe.
HRW warnt, dass die Vorschläge das Asylverfahren faktisch aushebeln und Leben im zentralen Mittelmeer, dem weltweit tödlichsten Migrationskorridor, gefährden würden. Kritisiert werden auch Regelungen, die Elemente des neuen EU-Migrations- und Asylpakts übernehmen, darunter beschleunigte Grenzverfahren, die Abschiebungen aus sogenannten sicheren Herkunftsländern beschleunigen sollen.
Für Arbeitgeber, die nicht-EU-Fachkräfte anwerben, hat der Entwurf keine direkten Auswirkungen auf Arbeitserlaubnisverfahren, könnte aber das politische Klima beeinflussen, in dem Quotenprogramme umgesetzt werden. Unternehmen mit Corporate-Social-Responsibility-Programmen in Süditalien könnten zudem vor Reputationsproblemen stehen, wenn Such- und Rettungs-NGOs ihre Einsätze einschränken.
Die parlamentarische Debatte soll nächste Woche beginnen. Wirtschaftsverbände drängen die Abgeordneten, humanitäre Ausnahmen einzuführen und die Übereinstimmung mit den EU-Grundrechten zu wahren – Punkte, die in den bevorstehenden Verhandlungen über Arbeitsmigrationsquoten für 2027-29 zu Verhandlungsmasse werden könnten.
Das Gesetz formalisiert die von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni lange angekündigte „Seeblockade“ und gibt Marine und Küstenwache die Befugnis, Boote abzufangen und Passagiere in Drittstaaten umzuleiten, mit denen Italien bilaterale Abkommen hat. NGOs, die das Verbot missachten, drohen Bußgelder von 50.000 Euro und bei wiederholten Verstößen die Beschlagnahmung ihrer Schiffe.
HRW warnt, dass die Vorschläge das Asylverfahren faktisch aushebeln und Leben im zentralen Mittelmeer, dem weltweit tödlichsten Migrationskorridor, gefährden würden. Kritisiert werden auch Regelungen, die Elemente des neuen EU-Migrations- und Asylpakts übernehmen, darunter beschleunigte Grenzverfahren, die Abschiebungen aus sogenannten sicheren Herkunftsländern beschleunigen sollen.
Für Arbeitgeber, die nicht-EU-Fachkräfte anwerben, hat der Entwurf keine direkten Auswirkungen auf Arbeitserlaubnisverfahren, könnte aber das politische Klima beeinflussen, in dem Quotenprogramme umgesetzt werden. Unternehmen mit Corporate-Social-Responsibility-Programmen in Süditalien könnten zudem vor Reputationsproblemen stehen, wenn Such- und Rettungs-NGOs ihre Einsätze einschränken.
Die parlamentarische Debatte soll nächste Woche beginnen. Wirtschaftsverbände drängen die Abgeordneten, humanitäre Ausnahmen einzuführen und die Übereinstimmung mit den EU-Grundrechten zu wahren – Punkte, die in den bevorstehenden Verhandlungen über Arbeitsmigrationsquoten für 2027-29 zu Verhandlungsmasse werden könnten.
Quelle: Human Rights Watch