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Australische Opposition erwägt Visaverbote nach britischem Vorbild, während die Liberale Partei nach rechts rückt

Feb. 16, 2026
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Australische Opposition erwägt Visaverbote nach britischem Vorbild, während die Liberale Partei nach rechts rückt
Ein heftiger Führungsstreit in der Liberalen Partei hat Angus Taylor in den Oppositionsvorsitz katapultiert, und innerhalb weniger Stunden ist das Thema Einwanderung erneut zum Zankapfel der australischen Mitte-rechts-Politik geworden. In einem exklusiven Bericht von Four Corners, ausgestrahlt am 15. Februar, bestätigten hochrangige Parteiquellen, dass Taylor und seine Hardliner-Kollegen an einer Politik arbeiten, die Canberra ermöglichen würde, Visa aus Ländern auszusetzen, die sich weigern, abgeschobene Personen zurückzunehmen – ähnlich einem harten Vorgehen, das Großbritannien im vergangenen Jahr vorgestellt hat.

Nach dem vorgeschlagenen Ansatz könnten Bürger von Staaten, die als unkooperativ bei der Rücknahme von Überziehern oder kriminellen Abgeschobenen eingestuft werden, von australischen Arbeits-, Studien- und Besuchervisa ausgeschlossen werden, bis sich die Zusammenarbeit verbessert. Insider berichteten der ABC, dass auch Regionen, die als Terror- oder Menschenschmuggel-Hotspots gelten – etwa Teile der südlichen Philippinen – auf eine schwarze Liste gesetzt werden könnten. Die Idee findet Anklang bei populistischen Abgeordneten, die sich Sorgen über den Aufstieg von One Nation machen, während moderate Liberale vor möglichen Handelskonflikten und einer Gefährdung der regionalen Diplomatie warnen.

Australische Opposition erwägt Visaverbote nach britischem Vorbild, während die Liberale Partei nach rechts rückt


Wirtschaftsverbände beobachten die Entwicklungen genau. Führungskräfte aus Bergbau und Agrarwirtschaft sind stark auf kurzfristige Fachkräfte aus den pazifischen und asiatischen Nachbarländern angewiesen und befürchten, dass pauschale Verbote die Fachkräftezufuhr ersticken könnten. Multinationale Unternehmen, die bereits mit strengeren Arbeitsmarktprüfungen für das Temporary Skill Shortage (Subclass 482) Visum zu kämpfen haben, sehen in einem zusätzlichen Länder-Verbotsmechanismus eine weitere Unsicherheitsquelle für ihre Personalplanung.

Da noch kein Gesetzentwurf vorliegt, haben Unternehmen noch Zeit für Lobbyarbeit, doch Beobachter stellen fest, dass eine härtere Migrationspolitik zum Prüfstein für die Identität der Liberalen nach der Wahl geworden ist. Sollte die Opposition den britischen Kurs übernehmen, müssen Mobilitätsteams „Länderkooperations“-Checks in ihre Risikoanalysen für Reisen aufnehmen und Notfall-Personalpläne vorbereiten, falls Zulieferer oder Projektpartner plötzlich von einem Visa-Stopp betroffen sind.
Quelle: ABC News

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