
Brüssel geriet am Sonntag mitten in eine schnell ziehende arktische Front, als starker Schneefall Belgien und große Teile der Benelux-Region bedeckte. Bereits am frühen Abend forderte Eurocontrol die Fluggesellschaften auf, die geplanten Starts am Flughafen Brüssel (BRU) um bis zu 60 Prozent zu reduzieren – noch stärkere Einschränkungen gab es am Amsterdamer Flughafen Schiphol. Die Airlines reagierten mit der Stornierung oder Verspätung zahlreicher Flüge, vor allem bei Kurzstreckenverbindungen zu europäischen Drehkreuzen und Langstreckenflügen nach Nordamerika und in den Golfstaaten.
Das Königliche Meteorologische Institut (IRM) hatte für Zentralbelgien eine Gelb-Warnung herausgegeben und vor zwei bis sechs Zentimetern Neuschnee sowie Böen von über 50 km/h gewarnt. Obwohl das zunächst moderat klingt, traf der Schneefall mitten in die abendliche Abflugspitze, sodass Enteisungsfahrzeuge, Pistenräumer und Personal bereits stark ausgelastet waren. Live-Daten zeigten, dass die durchschnittlichen Abflugverspätungen am BRU auf über 75 Minuten anstiegen, während 18 ankommende Flüge nach Lüttich und Lille umgeleitet wurden.
Für Manager im Bereich Geschäftsreisen und Mobilität bedeutete die Störung sofortigen Handlungsbedarf. Multinationale Unternehmen im EU-Viertel Brüssels aktivierten Notfall-Kommunikationsketten, buchten Reisende auf Flüge am Montagmorgen um und organisierten Übernachtungsmöglichkeiten für gestrandete Mitarbeiter. Die Personalabteilungen wurden daran erinnert, dass die steuerfreie Pauschale von 250 Euro pro Tag für Geschäftsreisen in Belgien „außergewöhnliche Übernachtungskosten“ abdeckt, allerdings sind Belege weiterhin erforderlich.
Das Netzwerk-Operations-Portal von Eurocontrol warnte, dass die Verkehrssteuerungsmaßnahmen voraussichtlich bis Montag andauern könnten, da das Schneeband nach Osten in Richtung Deutschland zieht. Unternehmen mit zeitkritischer Fracht sollten beachten, dass die Brucargo-Zone am BRU nur eingeschränkt arbeitet, wobei Pharma- und Life-Science-Sendungen Priorität genießen. Kurierdienste raten Versendern, mit Verzögerungen von 12 bis 24 Stunden zu rechnen.
Der Flughafen selbst riet Passagieren, drei Stunden vor Langstreckenflügen anzureisen und die Apps der Airlines für Umbuchungsmöglichkeiten im Auge zu behalten. Reisende mit Anschlussflügen in den Schengen-Raum wurden darauf hingewiesen, dass manuelle Grenzkontrollstellen bei überlasteten E-Gates zusätzliche 30 Minuten Wartezeit bedeuten können – ein wichtiger Hinweis für jene mit engen Zug- oder Chauffeuranschlüssen ins EU-Viertel.
Das Königliche Meteorologische Institut (IRM) hatte für Zentralbelgien eine Gelb-Warnung herausgegeben und vor zwei bis sechs Zentimetern Neuschnee sowie Böen von über 50 km/h gewarnt. Obwohl das zunächst moderat klingt, traf der Schneefall mitten in die abendliche Abflugspitze, sodass Enteisungsfahrzeuge, Pistenräumer und Personal bereits stark ausgelastet waren. Live-Daten zeigten, dass die durchschnittlichen Abflugverspätungen am BRU auf über 75 Minuten anstiegen, während 18 ankommende Flüge nach Lüttich und Lille umgeleitet wurden.
Für Manager im Bereich Geschäftsreisen und Mobilität bedeutete die Störung sofortigen Handlungsbedarf. Multinationale Unternehmen im EU-Viertel Brüssels aktivierten Notfall-Kommunikationsketten, buchten Reisende auf Flüge am Montagmorgen um und organisierten Übernachtungsmöglichkeiten für gestrandete Mitarbeiter. Die Personalabteilungen wurden daran erinnert, dass die steuerfreie Pauschale von 250 Euro pro Tag für Geschäftsreisen in Belgien „außergewöhnliche Übernachtungskosten“ abdeckt, allerdings sind Belege weiterhin erforderlich.
Das Netzwerk-Operations-Portal von Eurocontrol warnte, dass die Verkehrssteuerungsmaßnahmen voraussichtlich bis Montag andauern könnten, da das Schneeband nach Osten in Richtung Deutschland zieht. Unternehmen mit zeitkritischer Fracht sollten beachten, dass die Brucargo-Zone am BRU nur eingeschränkt arbeitet, wobei Pharma- und Life-Science-Sendungen Priorität genießen. Kurierdienste raten Versendern, mit Verzögerungen von 12 bis 24 Stunden zu rechnen.
Der Flughafen selbst riet Passagieren, drei Stunden vor Langstreckenflügen anzureisen und die Apps der Airlines für Umbuchungsmöglichkeiten im Auge zu behalten. Reisende mit Anschlussflügen in den Schengen-Raum wurden darauf hingewiesen, dass manuelle Grenzkontrollstellen bei überlasteten E-Gates zusätzliche 30 Minuten Wartezeit bedeuten können – ein wichtiger Hinweis für jene mit engen Zug- oder Chauffeuranschlüssen ins EU-Viertel.
Quelle: NL Times (citing Eurocontrol)
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