
Flughäfen und Fluggesellschaften schlagen am 14. Februar 2026 Alarm: Das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union könnte in der ersten pandemiefreien Sommersaison ohne Kapazitätsbegrenzungen zu Passkontrollschlangen von zwei Stunden oder mehr führen. Obwohl der Artikel der Euro Weekly News Spanien in den Fokus stellte, wurde die gemeinsame Erklärung von ACI Europe, Airlines for Europe und IATA in Brüssel veröffentlicht und gilt ebenso für den wichtigsten Flughafen Belgiens.
Nach EES müssen alle Nicht-EU-Reisenden bei der ersten Grenzüberquerung an einer externen Schengen-Außengrenze nach dem 10. April Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto registrieren lassen. Der Flughafen Brüssel plant die Installation von 30 Selbstbedienungskiosken, doch Gewerkschaftsvertreter kritisieren, dass die Bundespolizei personell nicht nachgerüstet hat. Bei einem Testlauf in der vergangenen Woche wurden nur 35 Prozent der berechtigten Passagiere über die elektronischen Gates abgefertigt, bevor wieder auf manuelle Kontrollen umgestellt wurde – ein Problem, das auch in anderen Teilen Europas auftritt.
Sollte keine Flexibilität gewährt werden, befürchten Branchenverbände, dass die Warteschlangen in der Hochsaison bis zu vier Stunden betragen könnten, was enge Umsteigezeiten bei Brussels Airlines und ihren Star-Alliance-Partnern gefährdet. Lange Wartezeiten werfen zudem Compliance-Fragen auf: Überziehungen der Aufenthaltsdauer werden automatisch erfasst, und Geschäftsreisende könnten Wiedereinreiseverbote erhalten, wenn Ausreisedaten aufgrund verpasster Anschlussflüge nicht erfasst werden.
Firmenmobilitätsteams sollten ihre Mitarbeiter und Vielflieger frühzeitig darauf hinweisen, Reisepläne großzügiger zu bemessen, sicherzustellen, dass die Reisepässe mindestens zwei freie Seiten für Stempel haben, und Nachweise über verbleibende Schengen-Tage mitzuführen. Arbeitgeber, die diesen Sommer Gruppenreisen organisieren, sollten gegebenenfalls Fast-Track-Services vorab buchen oder Ankünfte außerhalb der Hauptverkehrszeiten zwischen 07:00 und 11:00 Uhr planen. Die Europäische Kommission wird voraussichtlich vor Ostern auf das Schreiben der Branche reagieren; eine teilweise Aussetzung der Pflicht zur Registrierung bis Oktober ist eine der diskutierten Optionen.
Nach EES müssen alle Nicht-EU-Reisenden bei der ersten Grenzüberquerung an einer externen Schengen-Außengrenze nach dem 10. April Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto registrieren lassen. Der Flughafen Brüssel plant die Installation von 30 Selbstbedienungskiosken, doch Gewerkschaftsvertreter kritisieren, dass die Bundespolizei personell nicht nachgerüstet hat. Bei einem Testlauf in der vergangenen Woche wurden nur 35 Prozent der berechtigten Passagiere über die elektronischen Gates abgefertigt, bevor wieder auf manuelle Kontrollen umgestellt wurde – ein Problem, das auch in anderen Teilen Europas auftritt.
Sollte keine Flexibilität gewährt werden, befürchten Branchenverbände, dass die Warteschlangen in der Hochsaison bis zu vier Stunden betragen könnten, was enge Umsteigezeiten bei Brussels Airlines und ihren Star-Alliance-Partnern gefährdet. Lange Wartezeiten werfen zudem Compliance-Fragen auf: Überziehungen der Aufenthaltsdauer werden automatisch erfasst, und Geschäftsreisende könnten Wiedereinreiseverbote erhalten, wenn Ausreisedaten aufgrund verpasster Anschlussflüge nicht erfasst werden.
Firmenmobilitätsteams sollten ihre Mitarbeiter und Vielflieger frühzeitig darauf hinweisen, Reisepläne großzügiger zu bemessen, sicherzustellen, dass die Reisepässe mindestens zwei freie Seiten für Stempel haben, und Nachweise über verbleibende Schengen-Tage mitzuführen. Arbeitgeber, die diesen Sommer Gruppenreisen organisieren, sollten gegebenenfalls Fast-Track-Services vorab buchen oder Ankünfte außerhalb der Hauptverkehrszeiten zwischen 07:00 und 11:00 Uhr planen. Die Europäische Kommission wird voraussichtlich vor Ostern auf das Schreiben der Branche reagieren; eine teilweise Aussetzung der Pflicht zur Registrierung bis Oktober ist eine der diskutierten Optionen.
Quelle: Euro Weekly News
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