
Nur drei Tage nach einem Ausfall der E-Gates stand der Flughafen Brüssel erneut vor einer Krise – diesmal direkt auf dem Vorfeld. Am Donnerstag, den 5. Februar, um 21:57 Uhr beschleunigte der Scandinavian Airlines Flug SK4748, ein Airbus A320neo mit Ziel Kopenhagen, auf dem Rollweg E1 statt auf der zugewiesenen Startbahn 01.
Laut vorläufigen Daten der belgischen Flugunfalluntersuchungsstelle (AAIU-B) erreichte das Flugzeug fast 200 km/h, bevor die Crew den Start abbrach und wenige Meter von den Treibstofflagertanks auf Gras auswich. Alle 165 Passagiere wurden unverletzt evakuiert, das Flugzeug erlitt jedoch leichte Schäden an Reifen und Fahrwerk.
Luftfahrtexperten, zitiert von VRT News und Travel Tomorrow, bezeichnen den Vorfall als „eines der schwerwiegendsten Fehlrollereignisse in der belgischen Luftfahrtgeschichte“. Erste Hinweise deuten auf Verwirrung der Piloten unter Zeitdruck nach einer langen Verspätung hin. Der A320 war nicht mit dem optionalen Runway Awareness Advisory System (RAAS) ausgestattet, das Cockpit-Warnungen gibt, wenn die Crew auf einer falschen Fläche rollt – eine Funktion, die Airlines derzeit nicht verpflichtend einbauen müssen.
Die belgische Luftfahrtbehörde hat eine dringende Überprüfung der Beschilderung, Beleuchtung und der Sprechweise der Fluglotsen im komplexen Rollwegnetz des Flughafens angeordnet, während SAS die Schulungsunterlagen der Crew überprüft. Die Flughafenbetreiber kündigen an, innerhalb weniger Tage zusätzliche „STOP“-Markierungen an besonders risikoreichen Rollwegkreuzungen anzubringen.
Für Manager der Unternehmensmobilität ist der Vorfall eine Mahnung, dass sicherheitsbedingte Störungen zu nächtlichen Verzögerungen, Übernachtungskosten und Problemen bei der Umbuchung führen können. Organisationen mit zeitkritischen Reisen von oder über Brüssel sollten sicherstellen, dass Reisende in Echtzeit-Warnsysteme für Duty of Care eingebunden sind und die Reiserichtlinien flexible Umbuchungen bei betrieblichen Vorfällen erlauben.
Laut vorläufigen Daten der belgischen Flugunfalluntersuchungsstelle (AAIU-B) erreichte das Flugzeug fast 200 km/h, bevor die Crew den Start abbrach und wenige Meter von den Treibstofflagertanks auf Gras auswich. Alle 165 Passagiere wurden unverletzt evakuiert, das Flugzeug erlitt jedoch leichte Schäden an Reifen und Fahrwerk.
Luftfahrtexperten, zitiert von VRT News und Travel Tomorrow, bezeichnen den Vorfall als „eines der schwerwiegendsten Fehlrollereignisse in der belgischen Luftfahrtgeschichte“. Erste Hinweise deuten auf Verwirrung der Piloten unter Zeitdruck nach einer langen Verspätung hin. Der A320 war nicht mit dem optionalen Runway Awareness Advisory System (RAAS) ausgestattet, das Cockpit-Warnungen gibt, wenn die Crew auf einer falschen Fläche rollt – eine Funktion, die Airlines derzeit nicht verpflichtend einbauen müssen.
Die belgische Luftfahrtbehörde hat eine dringende Überprüfung der Beschilderung, Beleuchtung und der Sprechweise der Fluglotsen im komplexen Rollwegnetz des Flughafens angeordnet, während SAS die Schulungsunterlagen der Crew überprüft. Die Flughafenbetreiber kündigen an, innerhalb weniger Tage zusätzliche „STOP“-Markierungen an besonders risikoreichen Rollwegkreuzungen anzubringen.
Für Manager der Unternehmensmobilität ist der Vorfall eine Mahnung, dass sicherheitsbedingte Störungen zu nächtlichen Verzögerungen, Übernachtungskosten und Problemen bei der Umbuchung führen können. Organisationen mit zeitkritischen Reisen von oder über Brüssel sollten sicherstellen, dass Reisende in Echtzeit-Warnsysteme für Duty of Care eingebunden sind und die Reiserichtlinien flexible Umbuchungen bei betrieblichen Vorfällen erlauben.
Quelle: Travel Tomorrow
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