Italienisches Gericht verurteilt Staat zur Zahlung von 76.000 € an Sea-Watch wegen Schiffsarrest 2019
Malpensa: Start der Startbahnarbeiten ab 16. März, Flüge werden nach Linate verlegt
Italienisches Digital-Nomaden-Visum: Einkommensgrenze zählt zu den niedrigsten in Europa, zeigt neuer Vergleich
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Italienisches Visasystem nach einwöchiger weltweiter Upgrade-Pause wieder online
Nach einem weltweiten Stopp der Visabearbeitung vom 12. bis 18. Februar ist die italienische VIS-IT-Datenbank wieder online, und die Konsulate arbeiten die Rückstände auf. Das Upgrade bereitet das System auf die Integration des EU-Ein- und Ausreiseregisters vor, doch kurzfristige Verzögerungen bei Arbeitsgenehmigungen und Schengen-Anträgen werden diese Woche weiterhin bestehen.
Schengen-Grenzkontrollen verlängert: Italien behält vorübergehende Kontrollen bis Juni 2026 bei
Italien hat sich acht weiteren Schengen-Staaten angeschlossen und die vorübergehenden Kontrollen an den Binnengrenzen bis mindestens Juni 2026 verlängert. Reisende müssen daher an wichtigen Landgrenzen und bei ausgewählten Flügen mit Pass- und Ausweiskontrollen rechnen, was zu Verzögerungen bei Fracht und Pendlern führen kann. Unternehmen sollten zusätzliche Zeit in ihre Reisepläne einrechnen und nicht-EU-Entsandte an die 90/180-Tage-Regel erinnern.
Poste Italiane führt Pass-Service in 5.100 Filialen ein und bricht Tagesrekord
Ab dem 17. Februar können Italiener und im Land lebende Ausländer in über 5.100 Postämtern landesweit Reisepässe beantragen. Dadurch verkürzen sich die Wartezeiten erheblich und der Druck auf die Polizeidienststellen wird reduziert. Die Erweiterung im Rahmen des Polis-Programms ist besonders für Vielreisende von großem Vorteil, die schnelle Passverlängerungen benötigen.
Regierungssicherheits-Paket löst Empörung über Befugnisse zur „maritimen Blockade“ von Migranten aus
Ein am 17. Februar vorgestellter Entwurf für ein Sicherheitsdekret würde Italien erlauben, seine Hoheitsgewässer vorübergehend für Migrantenschiffe zu schließen und eine 12-stündige präventive Haft einzuführen. Menschenrechtsorganisationen kritisieren den Plan als Verstoß gegen verfassungsrechtliche und EU-Normen und warnen vor neuer rechtlicher Unsicherheit im Bereich Migration und Grenzmanagement.