
Am 17. Februar schlugen Bürgerrechtler Alarm, nachdem das Kabinett ein neues Sicherheitspaket vorgelegt hatte, das eine 12-stündige präventive Haft sowie beispiellose Befugnisse vorsieht, NGO-Rettungsschiffe aus italienischen Gewässern zu verbannen und in „sichere Drittstaaten“ umzuleiten. (globalist.it)
Der von Innenminister Matteo Piantedosi und Vizepremier Matteo Salvini vorangetriebene Entwurf erlaubt der Regierung, bei „außergewöhnlichem Migrationsdruck“ eine „vorübergehende Sperrung“ der Hoheitsgewässer zu verhängen. Kritiker warnen, dass diese Regelung die umstrittene Idee einer „maritimen Blockade“ wiederbelebt und gegen internationales Seerecht verstoßen könnte.
Rechtsexperten weisen darauf hin, dass die Beweislastumkehr für Asylsuchende aus neu als „sicher“ eingestuften Ländern wie Ägypten und Bangladesch gegen EU-Asylgarantien verstoßen könnte, solange der Migrations- und Asylpakt der EU im Juni nicht in Kraft tritt. Zudem wird die Verfassungsmäßigkeit der präventiven Haft infrage gestellt, die auf vagen Kriterien wie dem Tragen eines Helms bei Demonstrationen basiert.
Für Mobilitätsmanager ist die Botschaft klar: Italien verschärft seine Haltung gegenüber irregulären Einreisen, setzt aber gleichzeitig auf legale Arbeitsmigration, etwa über das Decreto Flussi, um Engpässe zu beheben. Unternehmen, die Drittstaatsangehörige beschäftigen, sollten den Gesetzgebungsprozess genau verfolgen; sollte der Entwurf unverändert verabschiedet werden, könnten maritime Rettungs-NGOs ihre Einsätze einschränken, was das Risiko von Todesfällen erhöht und politische Spannungen verschärft, die weitere Grenzmaßnahmen nach sich ziehen könnten.
Der von Innenminister Matteo Piantedosi und Vizepremier Matteo Salvini vorangetriebene Entwurf erlaubt der Regierung, bei „außergewöhnlichem Migrationsdruck“ eine „vorübergehende Sperrung“ der Hoheitsgewässer zu verhängen. Kritiker warnen, dass diese Regelung die umstrittene Idee einer „maritimen Blockade“ wiederbelebt und gegen internationales Seerecht verstoßen könnte.
Rechtsexperten weisen darauf hin, dass die Beweislastumkehr für Asylsuchende aus neu als „sicher“ eingestuften Ländern wie Ägypten und Bangladesch gegen EU-Asylgarantien verstoßen könnte, solange der Migrations- und Asylpakt der EU im Juni nicht in Kraft tritt. Zudem wird die Verfassungsmäßigkeit der präventiven Haft infrage gestellt, die auf vagen Kriterien wie dem Tragen eines Helms bei Demonstrationen basiert.
Für Mobilitätsmanager ist die Botschaft klar: Italien verschärft seine Haltung gegenüber irregulären Einreisen, setzt aber gleichzeitig auf legale Arbeitsmigration, etwa über das Decreto Flussi, um Engpässe zu beheben. Unternehmen, die Drittstaatsangehörige beschäftigen, sollten den Gesetzgebungsprozess genau verfolgen; sollte der Entwurf unverändert verabschiedet werden, könnten maritime Rettungs-NGOs ihre Einsätze einschränken, was das Risiko von Todesfällen erhöht und politische Spannungen verschärft, die weitere Grenzmaßnahmen nach sich ziehen könnten.
Quelle: Globalist.it