
Zwei Jahre nach Einführung bleibt Italiens Digital-Nomaden-Visum laut einer am 18. Februar von The Local veröffentlichten Vergleichsanalyse eines der zugänglichsten Programme in Europa. Die Untersuchung vergleicht die Mindesteinkommensanforderungen weltweit und zeigt, dass Italiens Schwelle von 25.000 Euro pro Jahr – etwa 2.085 Euro monatlich – niedriger ist als die von Spanien (28.000 Euro), Portugal (33.000 Euro) und Griechenland (42.000 Euro). Nur Kroatien und Estland bieten unter den großen EU-Zielen günstigere Einstiegsvoraussetzungen.
Italiens Gesetz erlaubt es den Konsulaten, die Anforderungen lokal anzuheben, was einige auch getan haben, meist verlangen sie 28.000 bis 30.000 Euro, wenn Angehörige mit einbezogen werden. Dennoch positioniert die Grundanforderung Italien als attraktiven Standort für hochqualifizierte Remote-Arbeitende, eine Gruppe, von der die Regierung hofft, dass sie dem „Brain Drain“ entgegenwirkt und leerstehende ländliche Häuser im Rahmen der „South Working“-Initiative belebt.
Steuerberater weisen darauf hin, dass Digitalnomaden die günstige Einkommensgrenze mit der Steuervergünstigung für „Impatriates“ kombinieren können, die die Einkommensteuer bei einem Umzug in den Mezzogiorno um bis zu 50 % für fünf Jahre senkt. Die Nachfrage nach Mietwohnungen ist in Matera und Lecce bereits stark gestiegen, und Coworking-Anbieter melden Auslastungsraten von über 80 %.
Personalabteilungen sollten beachten, dass das italienische Visum – im Gegensatz zum portugiesischen D7-Visum – ausschließlich für selbstständige oder vertraglich gebundene Remote-Arbeit gilt; Arbeitnehmer, die auf italienischer Gehaltsliste stehen, müssen weiterhin den intraunternehmerischen Transfer (ICT) nutzen. Die Bearbeitungszeiten können bis zu 120 Tage betragen, und die Konsulate behalten währenddessen die Reisepässe der Antragsteller, was häufige Reisen erschweren kann. Arbeitgeber sollten diese Vorlaufzeit bei der Planung von Einsätzen für 2026 berücksichtigen.
Italiens Gesetz erlaubt es den Konsulaten, die Anforderungen lokal anzuheben, was einige auch getan haben, meist verlangen sie 28.000 bis 30.000 Euro, wenn Angehörige mit einbezogen werden. Dennoch positioniert die Grundanforderung Italien als attraktiven Standort für hochqualifizierte Remote-Arbeitende, eine Gruppe, von der die Regierung hofft, dass sie dem „Brain Drain“ entgegenwirkt und leerstehende ländliche Häuser im Rahmen der „South Working“-Initiative belebt.
Steuerberater weisen darauf hin, dass Digitalnomaden die günstige Einkommensgrenze mit der Steuervergünstigung für „Impatriates“ kombinieren können, die die Einkommensteuer bei einem Umzug in den Mezzogiorno um bis zu 50 % für fünf Jahre senkt. Die Nachfrage nach Mietwohnungen ist in Matera und Lecce bereits stark gestiegen, und Coworking-Anbieter melden Auslastungsraten von über 80 %.
Personalabteilungen sollten beachten, dass das italienische Visum – im Gegensatz zum portugiesischen D7-Visum – ausschließlich für selbstständige oder vertraglich gebundene Remote-Arbeit gilt; Arbeitnehmer, die auf italienischer Gehaltsliste stehen, müssen weiterhin den intraunternehmerischen Transfer (ICT) nutzen. Die Bearbeitungszeiten können bis zu 120 Tage betragen, und die Konsulate behalten währenddessen die Reisepässe der Antragsteller, was häufige Reisen erschweren kann. Arbeitgeber sollten diese Vorlaufzeit bei der Planung von Einsätzen für 2026 berücksichtigen.
Quelle: The Local Italy