
Poste Italiane gab am 17. Februar bekannt, dass Bürger nun in 5.115 Postfilialen neue Reisepässe beantragen oder bestehende erneuern können – fast doppelt so viele wie im Vorjahr – nach der jüngsten Erweiterung des EU-geförderten Digitaldienstprogramms „Polis“. Am 14. Februar verzeichnete das Unternehmen 921 Passanträge, den höchsten Tageswert seit Beginn des Pilotprojekts. (firstonline.info)
Ursprünglich nur in abgelegenen Gemeinden verfügbar, steht der Service jetzt auch in großen Städten wie Rom, Mailand und Neapel zur Verfügung. Antragsteller buchen online, geben biometrische Daten am Schalter ab und können eine Zustellung per Kurier wählen. Die Polizeibehörden drucken das Dokument weiterhin aus, doch die durchschnittliche Bearbeitungszeit hat sich laut Poste von sechs Wochen auf 20 Tage verkürzt.
Die Ausweitung ist besonders für im Ausland lebende Italiener und Geschäftsreisende ein Gewinn, die zuvor monatelang auf Termine bei der Questura warten mussten. Personalabteilungen können ihren Mitarbeitern empfehlen, den Postweg zu nutzen – vor allem bei Erneuerungen – sofern ein gültiger italienischer Personalausweis, die Steuernummer und Fotos vorliegen. Die üblichen staatlichen Gebühren von insgesamt 116,20 Euro gelten, und in 50 stark nachgefragten Filialen wird ein Test mit Samstagsöffnungen durchgeführt.
Polis wird teilweise aus Italiens PNRR-Wiederaufbaufonds finanziert und hat das Ziel, bis 2027 rund 7.000 Postämter in Kleinstädten zu zentralen Anlaufstellen für öffentliche Dienstleistungen auszubauen, indem INPS-, Melde- und Justizbescheinigungen neben Reisedokumenten integriert werden.
Ursprünglich nur in abgelegenen Gemeinden verfügbar, steht der Service jetzt auch in großen Städten wie Rom, Mailand und Neapel zur Verfügung. Antragsteller buchen online, geben biometrische Daten am Schalter ab und können eine Zustellung per Kurier wählen. Die Polizeibehörden drucken das Dokument weiterhin aus, doch die durchschnittliche Bearbeitungszeit hat sich laut Poste von sechs Wochen auf 20 Tage verkürzt.
Die Ausweitung ist besonders für im Ausland lebende Italiener und Geschäftsreisende ein Gewinn, die zuvor monatelang auf Termine bei der Questura warten mussten. Personalabteilungen können ihren Mitarbeitern empfehlen, den Postweg zu nutzen – vor allem bei Erneuerungen – sofern ein gültiger italienischer Personalausweis, die Steuernummer und Fotos vorliegen. Die üblichen staatlichen Gebühren von insgesamt 116,20 Euro gelten, und in 50 stark nachgefragten Filialen wird ein Test mit Samstagsöffnungen durchgeführt.
Polis wird teilweise aus Italiens PNRR-Wiederaufbaufonds finanziert und hat das Ziel, bis 2027 rund 7.000 Postämter in Kleinstädten zu zentralen Anlaufstellen für öffentliche Dienstleistungen auszubauen, indem INPS-, Melde- und Justizbescheinigungen neben Reisedokumenten integriert werden.
Quelle: FIRSTonline
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