
Am 16. Februar um 09:00 Uhr MEZ öffnete das Innenministerium sein Online-Portal für den ersten „Click Day“ des Decreto Flussi 2026 und stellte 76.200 Quotenplätze für nicht-saisonale Arbeitnehmer zur Verfügung. Italienische Unternehmen hatten bereits im Dezember Entwürfe der Anträge vorbereitet und konnten diese bis 20:00 Uhr einreichen. Beobachter berichteten, dass viele Quotenplätze innerhalb der ersten 15 Minuten vergeben waren, was die Rekordnachfrage des Vorjahres widerspiegelt. (fanpage.it)
Die nicht-saisonale Tranche ist Teil eines Dreijahresplans, der zwischen 2026 und 2028 fast eine halbe Million Drittstaatsangehörige aufnimmt, um Fachkräftelücken in den Bereichen Produktion, Logistik, Gastgewerbe und Altenpflege zu schließen. Anspruchsberechtigte Arbeitnehmer müssen die Staatsbürgerschaft einer von 34 Partnerländern besitzen – darunter Albanien, Indien, Marokko und die Ukraine – oder über einen UNHCR-Flüchtlingsstatus verfügen. Die Anträge werden strikt in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet; nach Erteilung des Nulla Osta (Arbeitsgenehmigung) muss der Arbeitnehmer innerhalb von acht Tagen nach Ankunft ein Konsularvisum beantragen und dieses in eine Aufenthaltserlaubnis umwandeln.
In dieser Woche folgen zwei weitere Click Days: am 18. Februar für Familienpflegekräfte (Colf und Badanti) und am 20. Februar für saisonale Landwirtschaftsmitarbeiter. Arbeitgeber, die diese Fristen verpassen, müssen auf EU-Beschäftigte zurückgreifen oder bis zum Dekret 2027 warten.
Warum das für multinationale Unternehmen wichtig ist: Eine frühzeitige Sicherung der Quotenplätze kann die Vorlaufzeit für die Mobilisierung um drei bis vier Monate verkürzen, insbesondere bei Projekten, die im dritten Quartal starten. Personalabteilungen sollten sicherstellen, dass digitale Signaturen, SPID-Zugangsdaten und Notfall-Vollmachten rechtzeitig vor Öffnung des Portals bereitstehen und Konsulatstermine unmittelbar nach Genehmigung des Nulla Osta vereinbaren, um Rückstaus im Frühjahr zu vermeiden.
Wichtige Hinweise für Entsandte:
• Originalzeugnisse und polizeiliche Führungszeugnisse für das Visumsgespräch bereithalten.
• Biometrische Erfassung bei der Questura innerhalb von acht Tagen nach Einreise einplanen.
• Mit einem 12- bis 18-monatigen Weg zur langfristigen EU-Aufenthaltsgenehmigung unter den aktuellen Regelungen rechnen.
Die nicht-saisonale Tranche ist Teil eines Dreijahresplans, der zwischen 2026 und 2028 fast eine halbe Million Drittstaatsangehörige aufnimmt, um Fachkräftelücken in den Bereichen Produktion, Logistik, Gastgewerbe und Altenpflege zu schließen. Anspruchsberechtigte Arbeitnehmer müssen die Staatsbürgerschaft einer von 34 Partnerländern besitzen – darunter Albanien, Indien, Marokko und die Ukraine – oder über einen UNHCR-Flüchtlingsstatus verfügen. Die Anträge werden strikt in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet; nach Erteilung des Nulla Osta (Arbeitsgenehmigung) muss der Arbeitnehmer innerhalb von acht Tagen nach Ankunft ein Konsularvisum beantragen und dieses in eine Aufenthaltserlaubnis umwandeln.
In dieser Woche folgen zwei weitere Click Days: am 18. Februar für Familienpflegekräfte (Colf und Badanti) und am 20. Februar für saisonale Landwirtschaftsmitarbeiter. Arbeitgeber, die diese Fristen verpassen, müssen auf EU-Beschäftigte zurückgreifen oder bis zum Dekret 2027 warten.
Warum das für multinationale Unternehmen wichtig ist: Eine frühzeitige Sicherung der Quotenplätze kann die Vorlaufzeit für die Mobilisierung um drei bis vier Monate verkürzen, insbesondere bei Projekten, die im dritten Quartal starten. Personalabteilungen sollten sicherstellen, dass digitale Signaturen, SPID-Zugangsdaten und Notfall-Vollmachten rechtzeitig vor Öffnung des Portals bereitstehen und Konsulatstermine unmittelbar nach Genehmigung des Nulla Osta vereinbaren, um Rückstaus im Frühjahr zu vermeiden.
Wichtige Hinweise für Entsandte:
• Originalzeugnisse und polizeiliche Führungszeugnisse für das Visumsgespräch bereithalten.
• Biometrische Erfassung bei der Questura innerhalb von acht Tagen nach Einreise einplanen.
• Mit einem 12- bis 18-monatigen Weg zur langfristigen EU-Aufenthaltsgenehmigung unter den aktuellen Regelungen rechnen.
Quelle: Fanpage.it