
Der Gastgewerbesektor in Hongkong beendet die Pause zum Mondneujahrsfest mit positiven Signalen, obwohl deutlich mehr Einwohner die Stadt verlassen haben als angekommen sind. Laut Zahlen des Einwanderungsamts für den Zeitraum vom 13. bis 18. Februar gab es 2,5 Millionen Ausreisen von Hongkonger Einwohnern gegenüber nur 1 Million Besucherankünften, was einen Nettoabfluss von über 1 Million Reisen bedeutet.
Trotz dieses Exodus blieben die Hotels und Touristengebiete der Stadt gut besucht. Branchenvertreter berichteten der South China Morning Post, dass die Auslastung in zentralen Gegenden wie Tsim Sha Tsui und Central durchschnittlich bei 85 bis 90 Prozent lag. Dies wurde durch Werbeaktionen im Rahmen der Regierungsstrategie „Mega-Events-Ökonomie“ sowie durch einen starken Anstieg von Buchungen chinesischer Festlandfamilien begünstigt, die aufgrund diplomatischer Spannungen von Reisen nach Japan absehen. Auch Gastronomen in Temple Street und Tai O verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr zweistellige Umsatzsteigerungen.
Diese scheinbar widersprüchlichen Entwicklungen verdeutlichen Hongkongs zunehmende Abhängigkeit von Kurzzeitbesuchern mit hohem Ausgabeverhalten statt von lokalen Gästen. Analysten von Colliers Asia-Pacific weisen darauf hin, dass der Anteil der Festlandbesucher, die weniger als zwei Nächte bleiben, von 42 Prozent im Jahr 2018 auf geschätzte 58 Prozent in diesem Jahr gestiegen ist; die schnelle Fluktuation sorgt trotz kürzerer Aufenthaltsdauer für eine hohe Hotelbelegung.
Für Manager der Unternehmensmobilität ergeben sich daraus zwei wichtige Erkenntnisse: Erstens wird das Angebot an Premiumzimmern während der Hauptferienzeiten auf dem Festland knapp bleiben, was frühzeitige Blockbuchungen für Dienstreisen erforderlich macht. Zweitens erhöht die wachsende Diskrepanz zwischen Aus- und Einreisen den Druck auf Fluggesellschaften, Kapazitäten umzuschichten, was in den kommenden Monaten zu höheren Preisen für Business-Class-Sitze ab Hongkong führen könnte. Reiseeinkäufer sollten ihre Kontingente für das Mondneujahr 2027 daher bereits lange vor der Vertragssaison im nächsten Sommer sichern.
Trotz dieses Exodus blieben die Hotels und Touristengebiete der Stadt gut besucht. Branchenvertreter berichteten der South China Morning Post, dass die Auslastung in zentralen Gegenden wie Tsim Sha Tsui und Central durchschnittlich bei 85 bis 90 Prozent lag. Dies wurde durch Werbeaktionen im Rahmen der Regierungsstrategie „Mega-Events-Ökonomie“ sowie durch einen starken Anstieg von Buchungen chinesischer Festlandfamilien begünstigt, die aufgrund diplomatischer Spannungen von Reisen nach Japan absehen. Auch Gastronomen in Temple Street und Tai O verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr zweistellige Umsatzsteigerungen.
Diese scheinbar widersprüchlichen Entwicklungen verdeutlichen Hongkongs zunehmende Abhängigkeit von Kurzzeitbesuchern mit hohem Ausgabeverhalten statt von lokalen Gästen. Analysten von Colliers Asia-Pacific weisen darauf hin, dass der Anteil der Festlandbesucher, die weniger als zwei Nächte bleiben, von 42 Prozent im Jahr 2018 auf geschätzte 58 Prozent in diesem Jahr gestiegen ist; die schnelle Fluktuation sorgt trotz kürzerer Aufenthaltsdauer für eine hohe Hotelbelegung.
Für Manager der Unternehmensmobilität ergeben sich daraus zwei wichtige Erkenntnisse: Erstens wird das Angebot an Premiumzimmern während der Hauptferienzeiten auf dem Festland knapp bleiben, was frühzeitige Blockbuchungen für Dienstreisen erforderlich macht. Zweitens erhöht die wachsende Diskrepanz zwischen Aus- und Einreisen den Druck auf Fluggesellschaften, Kapazitäten umzuschichten, was in den kommenden Monaten zu höheren Preisen für Business-Class-Sitze ab Hongkong führen könnte. Reiseeinkäufer sollten ihre Kontingente für das Mondneujahr 2027 daher bereits lange vor der Vertragssaison im nächsten Sommer sichern.
Quelle: South China Morning Post
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