
Ein plötzlicher heftiger Schneefall mit nassem Schnee legte den Flughafen Wien (VIE) am Freitag, den 20. Februar 2026, lahm. Der Betreiber Flughafen Wien AG musste alle Abflüge und Ankünfte von 07:00 Uhr bis mindestens 12:00 Uhr Ortszeit einstellen. Als der Betrieb eingeschränkt wieder aufgenommen wurde, waren bereits 150 der 232 geplanten Flüge gestrichen, und die Flughafenbehörden warnten die Passagiere vor weiteren Verzögerungen am gesamten Wochenende.
Die Sperrung trifft die Hochphase der österreichischen Wintersaison für Konferenzen, in der Tausende Führungskräfte Wien als Drehkreuz für Zentral- und Südosteuropa nutzen. Multinationale Unternehmen wie Siemens Energy und Erste Group versuchten, ihre Mitarbeiter über München und Zürich umzuleiten; einige entschieden sich für die vierstündige Hochgeschwindigkeitszugfahrt ab Salzburg, mussten jedoch feststellen, dass auch die ÖBB durch den Schnee ausgebremst wurden.
Flughafen Wien erklärte, dass die neuen Enteisungsflächen in der Mitte des Flughafens – erst im letzten Herbst fertiggestellt – die Abfertigung beschleunigten, sobald die Schneepflüge die Start- und Landebahnen geräumt hatten. Zugleich räumte man ein, dass die veraltete Schneeschmelzausrüstung auf den Rollwegen weiterhin eine Schwachstelle darstellt.
Die Fluggesellschaften setzten ihre Störfallpläne in Kraft: Austrian Airlines bot kostenlose Umbuchungen auf derselben Strecke innerhalb einer Woche an, während Lufthansa bei Tickets, die vor dem 18. Februar ausgestellt wurden, die Umbuchungsgebühren für Flüge über Wien bis zum 22. Februar erließ.
Für Mobilitätsmanager in Unternehmen unterstreicht der Vorfall die Bedeutung multimodaler Notfallpläne in einer Region, in der Wetterextreme immer häufiger auftreten. Experten empfehlen, für kritische Einsätze mindestens 24 Stunden Puffer einzuplanen und Echtzeit-Apps wie die EU-geförderte BISON-Plattform zu nutzen, um im Winter Engpässe an Flughäfen und im Bahnverkehr in Österreich zu überwachen.
Die Sperrung trifft die Hochphase der österreichischen Wintersaison für Konferenzen, in der Tausende Führungskräfte Wien als Drehkreuz für Zentral- und Südosteuropa nutzen. Multinationale Unternehmen wie Siemens Energy und Erste Group versuchten, ihre Mitarbeiter über München und Zürich umzuleiten; einige entschieden sich für die vierstündige Hochgeschwindigkeitszugfahrt ab Salzburg, mussten jedoch feststellen, dass auch die ÖBB durch den Schnee ausgebremst wurden.
Flughafen Wien erklärte, dass die neuen Enteisungsflächen in der Mitte des Flughafens – erst im letzten Herbst fertiggestellt – die Abfertigung beschleunigten, sobald die Schneepflüge die Start- und Landebahnen geräumt hatten. Zugleich räumte man ein, dass die veraltete Schneeschmelzausrüstung auf den Rollwegen weiterhin eine Schwachstelle darstellt.
Die Fluggesellschaften setzten ihre Störfallpläne in Kraft: Austrian Airlines bot kostenlose Umbuchungen auf derselben Strecke innerhalb einer Woche an, während Lufthansa bei Tickets, die vor dem 18. Februar ausgestellt wurden, die Umbuchungsgebühren für Flüge über Wien bis zum 22. Februar erließ.
Für Mobilitätsmanager in Unternehmen unterstreicht der Vorfall die Bedeutung multimodaler Notfallpläne in einer Region, in der Wetterextreme immer häufiger auftreten. Experten empfehlen, für kritische Einsätze mindestens 24 Stunden Puffer einzuplanen und Echtzeit-Apps wie die EU-geförderte BISON-Plattform zu nutzen, um im Winter Engpässe an Flughäfen und im Bahnverkehr in Österreich zu überwachen.
Quelle: Reuters via The Star
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