
Die Tageszeitung Lancelot Digital auf Lanzarote berichtet, dass die Kanarischen Inseln die symbolische Marke von 80.000 Langzeit-Remote-Arbeitern überschritten haben. Dies unterstreicht den Wandel des Archipels von klassischen Pauschalreisen mit Sonne und Strand hin zu einem hybriden Modell, das Tourismus, Coworking und Online-Unterhaltung vereint. Der am 20. Februar veröffentlichte Artikel zitiert offizielle Zahlen, die für 2024 mit 17,7 Millionen Besuchern und einem Anteil des Tourismus am BIP von 36,8 % rechnen.
Das typische Profil des „nomad canario“ ist millennial, mittleres Einkommen und sehr mobil: 62 % sind zwischen 26 und 36 Jahre alt und geben vor Ort dreimal so viel aus wie Kurzstrecken-Strandurlauber. Mit ganzjährigen Flügen von Madrid und Barcelona sowie einer Zeitzone, die mit London übereinstimmt, sind die Kanaren zur nächstgelegenen „Nearshore“-Basis Europas für US-Ostküsten-Teams geworden. Die Coworking-Kapazitäten liegen inzwischen bei über 90 Spaces, viele davon mit Visa- und Unterkunftspaketen.
Für Arbeitgeber dienen die Inseln als steuerlich günstiges und risikoarmes Testfeld. Mitarbeiter mit Spaniens Digital-Nomaden-Visum profitieren vom sogenannten Beckham-Gesetz (pauschale Einkommensteuer von 24 %), während Unternehmen das Risiko einer Betriebsstätte vermeiden, wenn der Aufenthalt unter 183 Tagen bleibt. Allerdings hat die stark gestiegene Wohnraumnachfrage einen regionalen Gesetzesvorschlag zur Begrenzung von Kurzzeitvermietungen ausgelöst – ein Aspekt, den globale Mobilitätsteams bei der Verhandlung von Umzugspauschalen im Blick behalten müssen.
Der Artikel hebt zudem den Aufstieg regulierter Online-Spiele als Freizeitangebot für Remote-Arbeiter hervor und verweist auf Daten der Dirección General de Ordenación del Juego, die einen Anstieg der Online-Bruttospielerträge um 16,5 % im Jahresvergleich zeigen. Arbeitgeber werden daran erinnert, ihre Gesundheitsrichtlinien zu aktualisieren, da das neue spanische Glücksspielgesetz Unternehmen verpflichtet, exzessives Online-Spielverhalten zu melden, wenn die Unterkunft vom Arbeitgeber gestellt wird.
Blickt man in die Zukunft, konzentriert sich die Strategie der kanarischen Regierung für 2025-27 auf besseren 5G-Empfang auf den kleineren Inseln, KI-gestütztes Besuchermanagement und eine strikte Obergrenze für Touristenbetten – alles Faktoren, die Verfügbarkeit und Preise für zukünftige Entsandte beeinflussen könnten.
Das typische Profil des „nomad canario“ ist millennial, mittleres Einkommen und sehr mobil: 62 % sind zwischen 26 und 36 Jahre alt und geben vor Ort dreimal so viel aus wie Kurzstrecken-Strandurlauber. Mit ganzjährigen Flügen von Madrid und Barcelona sowie einer Zeitzone, die mit London übereinstimmt, sind die Kanaren zur nächstgelegenen „Nearshore“-Basis Europas für US-Ostküsten-Teams geworden. Die Coworking-Kapazitäten liegen inzwischen bei über 90 Spaces, viele davon mit Visa- und Unterkunftspaketen.
Für Arbeitgeber dienen die Inseln als steuerlich günstiges und risikoarmes Testfeld. Mitarbeiter mit Spaniens Digital-Nomaden-Visum profitieren vom sogenannten Beckham-Gesetz (pauschale Einkommensteuer von 24 %), während Unternehmen das Risiko einer Betriebsstätte vermeiden, wenn der Aufenthalt unter 183 Tagen bleibt. Allerdings hat die stark gestiegene Wohnraumnachfrage einen regionalen Gesetzesvorschlag zur Begrenzung von Kurzzeitvermietungen ausgelöst – ein Aspekt, den globale Mobilitätsteams bei der Verhandlung von Umzugspauschalen im Blick behalten müssen.
Der Artikel hebt zudem den Aufstieg regulierter Online-Spiele als Freizeitangebot für Remote-Arbeiter hervor und verweist auf Daten der Dirección General de Ordenación del Juego, die einen Anstieg der Online-Bruttospielerträge um 16,5 % im Jahresvergleich zeigen. Arbeitgeber werden daran erinnert, ihre Gesundheitsrichtlinien zu aktualisieren, da das neue spanische Glücksspielgesetz Unternehmen verpflichtet, exzessives Online-Spielverhalten zu melden, wenn die Unterkunft vom Arbeitgeber gestellt wird.
Blickt man in die Zukunft, konzentriert sich die Strategie der kanarischen Regierung für 2025-27 auf besseren 5G-Empfang auf den kleineren Inseln, KI-gestütztes Besuchermanagement und eine strikte Obergrenze für Touristenbetten – alles Faktoren, die Verfügbarkeit und Preise für zukünftige Entsandte beeinflussen könnten.
Quelle: Lancelot Digital