
Der Hotel- und Tourismusverband der Kanarischen Inseln (Ashotel) veröffentlichte am 4. Februar 2026 eine scharfe Stellungnahme, nachdem Urlauber am dritten Wochenende in Folge stundenlange Passkontrollen am Flughafen Teneriffa Süd erlebten. Der Verband macht eine Kombination aus unterbesetzten Polizeiständen und technischen Problemen bei den automatischen Grenzkontrolltoren verantwortlich, die für das bevorstehende EU-Ein- und Ausreisesystem (EES) installiert wurden.
Ashotel-Präsident Jorge Marichal forderte die kanarische Regierung auf, den Flughafenbetreiber Aena zu bestrafen und das Innenministerium zu verstärkten Personaleinsätzen zu drängen. Er warnte, dass die „systematische Missachtung“ der ankommenden Touristen das Image des Archipels in der Hochsaison im Winter gefährde. Marichal betonte, dass 46 % der Besucher Teneriffas aus Nicht-Schengen-Ländern stammen – vor allem aus Großbritannien – und daher eine effiziente Grenzkontrolle von entscheidender Bedeutung sei.
Aena erklärte, die Personalbesetzung entspreche den vertraglichen Vorgaben, und dass die Rückstaus am vergangenen Wochenende durch ungewöhnlich gebündelte Charterankünfte verschärft wurden. Das Innenministerium kündigte an, vor der Karnevalszeit zusätzliche Beamte aus Las Palmas zu entsenden und die biometrischen Tore neu zu kalibrieren.
Für Reiseveranstalter und Mobilitätsmanager ist der Vorfall eine Warnung: Sie sollten längere Anschlusszeiten einplanen und Reisende – insbesondere Familien – darauf hinweisen, bei langsamen E-Gates die manuellen Kontrollstellen zu nutzen. Unternehmen, die Mitarbeiter für Winterprojekte auf die Kanaren entsenden, sollten VIP-Fast-Track-Services in Betracht ziehen, bis die EES-Ausrüstung vollständig einsatzbereit ist.
Ashotel-Präsident Jorge Marichal forderte die kanarische Regierung auf, den Flughafenbetreiber Aena zu bestrafen und das Innenministerium zu verstärkten Personaleinsätzen zu drängen. Er warnte, dass die „systematische Missachtung“ der ankommenden Touristen das Image des Archipels in der Hochsaison im Winter gefährde. Marichal betonte, dass 46 % der Besucher Teneriffas aus Nicht-Schengen-Ländern stammen – vor allem aus Großbritannien – und daher eine effiziente Grenzkontrolle von entscheidender Bedeutung sei.
Aena erklärte, die Personalbesetzung entspreche den vertraglichen Vorgaben, und dass die Rückstaus am vergangenen Wochenende durch ungewöhnlich gebündelte Charterankünfte verschärft wurden. Das Innenministerium kündigte an, vor der Karnevalszeit zusätzliche Beamte aus Las Palmas zu entsenden und die biometrischen Tore neu zu kalibrieren.
Für Reiseveranstalter und Mobilitätsmanager ist der Vorfall eine Warnung: Sie sollten längere Anschlusszeiten einplanen und Reisende – insbesondere Familien – darauf hinweisen, bei langsamen E-Gates die manuellen Kontrollstellen zu nutzen. Unternehmen, die Mitarbeiter für Winterprojekte auf die Kanaren entsenden, sollten VIP-Fast-Track-Services in Betracht ziehen, bis die EES-Ausrüstung vollständig einsatzbereit ist.
Quelle: Europa Press
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