US-Botschafter verhängt Einreiseverbot gegen belgischen Oppositionsführer Conner Rousseau
Belgischer Außenminister fordert Aufklärung nach US-Reiseverbot für Rousseau
Belgien und Niederlande unterzeichnen Abkommen zur Prüfung einer Direktverbindung zwischen Brüssel und Eindhoven
Neueste Nachrichten
Zwei KLM Boeing 737 kollidieren am Amsterdamer Flughafen Schiphol – Verzögerungen für belgische Fluggäste folgen
• Zwei KLM 737-Flugzeuge kollidierten am 21. Februar am Flughafen Amsterdam-Schiphol, was Sicherheitsüberprüfungen und eine Kettenreaktion von Verspätungen auslöste. • Da viele belgische Reisende über Schiphol umsteigen, beeinträchtigte der Vorfall Anschlussflüge nach Brüssel und zu regionalen Flughäfen. • Der Vorfall verdeutlicht für Reiseverantwortliche die Bedeutung von Ausweichrouten und das Bewusstsein für EU-261-Ansprüche bei sicherheitsbedingten Verspätungen.
Belgien erhöht die Gebühr für die Staatsbürgerschaft auf 1.000 € und verschärft die Regeln für die Familienzusammenführung
Ab dem 20. Februar 2026 erhöht Belgien die Gebühr für die Registrierung der Staatsangehörigkeit von 150 € auf 1.000 € und verschärft die Anforderungen an Einkommen, Alter und Wartezeit für Visa zur Familienzusammenführung. Die Regierung begründet die Maßnahmen mit der Deckung administrativer Kosten und der Betrugsbekämpfung, während Arbeitgeber befürchten, dass dies die Hürden für langfristige ausländische Mitarbeiter, die die belgische (und damit EU-) Staatsbürgerschaft anstreben, deutlich erhöht. Wallonien hat unterdessen die Regeln zur sprachlichen Integration angepasst, um die Kurse flexibler zu gestalten. Die kombinierten Maßnahmen werden die Budgets von Expats, die Personalplanung und die Aussichten auf eine dauerhafte Niederlassung von Migrantenfamilien erheblich beeinflussen.
505 belgische Staatsbürger im Ausland inhaftiert, bestätigt das Außenministerium
Ein Bericht des Außenministeriums vom 20. Februar 2026 zeigt, dass mindestens 505 Belgier im Ausland inhaftiert sind – ein leichter Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Die meisten befinden sich in benachbarten EU-Staaten, doch die Fälle erstrecken sich über fünf Kontinente. Dies unterstreicht die Fürsorgepflicht der Arbeitgeber und den Bedarf an besseren rechtlichen Reisevorbereitungen. Konsularische Teams haben neue Beratungsdienste gestartet, um künftige Vorfälle zu verhindern.
Festnahme eines belgischen Aktivisten in Istanbul rückt größere Haftungsrisiken für reisende Fachkräfte in den Fokus
Ein belgischer Menschenrechtsanwalt gehörte zu sechs Europäern, die am 19. Februar in Istanbul festgenommen und zur Ausreise aus der Türkei aufgefordert wurden. Der Bericht vom 20. Februar zeigt auf, wie Antiterrorgesetze legitime berufliche Besuche behindern können, und unterstreicht die Forderung nach strengeren Sorgfaltspflichten und politischen Risikoanalysen für Mitarbeiter, die in Hochrisikoländer reisen.
EU lobt Fortschritte bei Rückführungsabkommen mit Äthiopien, während Belgien härtere Rückkehrpolitik vorantreibt
Am 20. Februar 2026 lobte die EU Äthiopien für die Beschleunigung der Verwaltungsverfahren im Rahmen ihres Rückübernahmeabkommens. Dies ist eine Priorität des belgischen Migrationsministers, der höhere Rückführungsquoten für abgelehnte Asylbewerber anstrebt. Schnellere Dokumentationen sollen es Belgien ermöglichen, mehr Äthiopier zurückzuführen, was Auswirkungen auf die Planung von Familienzusammenführungen hat und die härtere Haltung der EU unterstreicht, Visa und Hilfen an die Zusammenarbeit bei Rückführungen zu koppeln.
Brüssel richtet EU-Lateinamerika-Gipfel aus, um grenzüberschreitende Kriminalitätsbekämpfung zu verstärken
Ein Justizgipfel zwischen der EU und Lateinamerika in Brüssel am 20. Februar einigte sich darauf, Gemeinsame Ermittlungsteams, Instrumente zur Vermögensrückgewinnung und den Datenaustausch im Kampf gegen die organisierte Kriminalität auszuweiten – ein Schritt, der in Belgien genau beobachtet wird, da der Hafen von Antwerpen ein bedeutender Schmuggel-Hotspot ist. Die verstärkte Zusammenarbeit könnte zu intensiveren Frachtkontrollen führen und die Compliance-Anforderungen für Unternehmen mit transatlantischen Aktivitäten verschärfen.