Finnland vollendet ersten 110 Kilometer langen Abschnitt des östlichen Grenzzauns zu Russland
Finnland schließt temporären Luftraum EFR643 nach dreiwöchiger Militär-Drohnenübung
Migri veröffentlicht endgültige Richtlinien, da strengere Regeln für Daueraufenthalt vollständig in Kraft treten
Neueste Nachrichten
Finnland macht sechsjährige Aufenthaltsdauer, B1-Sprachniveau und zweijährige Berufserfahrung zur Voraussetzung für eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis
Finnland verschärft offiziell den Weg zur unbefristeten Aufenthaltserlaubnis: Ab dem 8. Januar 2026 sind sechs Jahre ununterbrochener Aufenthalt, Finnisch- oder Schwedischkenntnisse auf B1-Niveau sowie zwei Jahre Berufserfahrung in Finnland erforderlich. Schnellverfahren mit vier Jahren bleiben nur für Gutverdiener, Inhaber eines finnischen Abschlusses oder Personen mit C1-Sprachkenntnissen erhalten. Arbeitgeber müssen sich auf längere Genehmigungszeiträume einstellen und in Sprachkurse investieren, da das Land auf ein „Integration zuerst“-Modell umstellt.
Finnland setzt Entscheidungen zu iranischen Asylfällen vorübergehend aus – Sicherheitsüberprüfung läuft
Finnland hat die Entscheidungen zu rund 100 iranischen Asylanträgen vorübergehend ausgesetzt, während die Asylbehörde ihre Risikobewertungen im Zuge der jüngsten Niederschlagung von Protesten in Teheran aktualisiert. Die am 5. Februar intern angekündigte, aber erst am 20. Februar in einem Migrations-Newsletter bekannt gewordene Aussetzung verhindert Abschiebungen, verzögert jedoch auch positive Bescheide, was für Arbeitgeber der betroffenen Antragsteller personelle und rechtliche Herausforderungen mit sich bringt.
Offene Stellen erreichen Zehnjahrestiefstand und deuten auf bevorstehenden Fachkräftemangel für finnische Arbeitgeber hin
Die Statistikbehörde Finnlands meldet, dass die offenen Stellen im vierten Quartal 2025 auf 22.700 gesunken sind – der niedrigste Wert zum Jahresende seit 2016. Während die Gesamtnachfrage nach Arbeitskräften zurückgegangen ist, bleiben Engpässe im Gesundheitswesen und im Technologiesektor weiterhin akut, sodass Unternehmen weiterhin auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen sein könnten. Mobilitätsmanager sollten sich auf einen verschärften Wettbewerb um beschleunigte Arbeitserlaubnisse einstellen, sobald die Nachfrage wieder anzieht.