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Das Vereinigte Königreich führt ab dem 25. Februar 2026 eine verpflichtende elektronische Reisegenehmigung (ETA) für alle visumfreien Besucher ein.

Feb. 22, 2026
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Das Vereinigte Königreich führt ab dem 25. Februar 2026 eine verpflichtende elektronische Reisegenehmigung (ETA) für alle visumfreien Besucher ein.
Das Vereinigte Königreich hat bestätigt, dass ab dem 25. Februar 2026 alle Besucher, die derzeit visumfrei einreisen dürfen, vor der Reise eine elektronische Reisegenehmigung (Electronic Travel Authorisation, ETA) beantragen müssen, um ein Flugzeug, einen Zug oder eine Fähre ins UK besteigen zu dürfen. Die ETA kostet 16 Pfund, ist bis zu zwei Jahre gültig und wird digital mit dem Reisepass des Reisenden verknüpft. Fluggesellschaften und andere Beförderer sind verpflichtet, beim Check-in den ETA-Status jedes Passagiers in Echtzeit zu überprüfen – wer keine gültige Genehmigung vorweisen kann, wird nach dem Regierungsprinzip „Keine Erlaubnis, keine Reise“ die Beförderung verweigert. Britische und irische Staatsangehörige sowie Personen mit bereits bestehendem UK-Visum oder Aufenthaltsstatus sind ausgenommen.

Für Geschäftsreisemanager bedeutet die Änderung eine erhebliche Umstellung: Große multinationale Unternehmen müssen ihre Mobilitätspolitik überprüfen, die Abläufe vor der Reise anpassen und die neue Gebühr einplanen. Mitarbeiter aus den USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Japan, Südkorea und den meisten Golfstaaten – bisher visumfrei – benötigen künftig selbst für eintägige Meetings eine ETA. Beförderer, die die ETA-Prüfung nicht durchführen, drohen Bußgelder, was strengere Dokumentenkontrollen an den Abflugorten im Ausland zur Folge haben wird.

Das Vereinigte Königreich führt ab dem 25. Februar 2026 eine verpflichtende elektronische Reisegenehmigung (ETA) für alle visumfreien Besucher ein.


Das Innenministerium argumentiert, dass das System die Sicherheit erhöht, da Behörden Reisende vor der Ankunft anhand von Beobachtungslisten überprüfen können – ähnlich wie das US-ESTA oder Kanadas eTA. Kritiker bemängeln jedoch, dass die kurze Einführungszeit kaum Raum für Aufklärung lässt und Last-Minute-Reisende durch technische Probleme benachteiligt werden könnten. Die Regierung versichert, dass die meisten Anträge innerhalb von Minuten bearbeitet werden, empfiehlt aber, mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu beantragen.

Praktisch sollten Reiseverantwortliche die ETA-Abfrage in Online-Buchungssysteme integrieren, sicherstellen, dass die im Profil hinterlegten Passdaten exakt mit dem mitgeführten Dokument übereinstimmen, und Mitarbeiter darauf hinweisen, dass ein neuer Reisepass die bisherige ETA ungültig macht. Wird dies nicht beachtet, kann es passieren, dass Führungskräfte am Gate abgewiesen werden – ein teurer Fehler bei wichtigen Geschäftsreisen.
Quelle: Travel and Tour World

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