
In einem am 22. Februar in den Irish News veröffentlichten und auf der Website des Außenministeriums erneut veröffentlichten Kommentar hob Chinas Generalkonsul in Belfast, Li Nan, die bevorstehende visumfreie Einreise für britische Staatsbürger als zentrales Ergebnis des Besuchs von Premierminister Keir Starmer Ende Januar in Peking hervor. Li betonte, dass zwar Zollsenkungen auf Scotch Whisky und Investitionsabkommen im Wert von 4,5 Milliarden Pfund Schlagzeilen gemacht hätten, die Abschaffung der Kurzzeitvisumspflicht jedoch die unmittelbarste Auswirkung auf die zwischenmenschlichen Verbindungen haben werde. Bereits jetzt reisen täglich rund 10.000 Menschen zwischen beiden Ländern; die Tourismusbehörden auf beiden Seiten erwarten, dass diese Zahl nach vollständiger Umsetzung der Visumfreiheit um mindestens 20 % steigen wird. Der Artikel beruhigt britische Unternehmen, die sich wegen Reisebeschränkungen seit der Pandemie Sorgen machen. Geschäftsvisa für China benötigen derzeit 7-10 Arbeitstage und erfordern einen persönlichen Termin; die Visumfreiheit reduziert diese Vorlaufzeit auf null für Aufenthalte unter 30 Tagen. Nordirische Brennereien und Unternehmen aus dem Bereich erneuerbare Energien, die chinesische Käufer ansprechen, gelten als erste Nutznießer. Für Mobility-Experten: Die visumfreie Regelung gilt nur für reguläre Reisepässe und kann nicht zur Umwandlung in Arbeits- oder Studentenaufenthaltstitel genutzt werden. Reisende müssen Weiter- oder Rückflugtickets sowie eine Unterkunftsnachweis vorlegen. Personalabteilungen sollten ihre globalen Einreise-Richtlinien aktualisieren, sobald die genaue Umsetzungsanweisung von der Nationalen Einwanderungsbehörde veröffentlicht wird.
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