
Das US-Außenministerium veröffentlichte am 20. Februar das Visa Bulletin für März 2026, das für in China geborene Antragsteller in wichtigen beschäftigungsbasierten Kategorien deutliche Fortschritte zeigt. Im „Dates-for-Filing“-Chart springt EB-1 für China um vier Monate auf den 1. Dezember 2023, während EB-2 um zwei Monate auf den 1. Oktober 2016 vorgezogen wird. Auch die unreservierte EB-5-Kategorie rückt auf den 1. Oktober 2016 vor. Die USCIS hat bestätigt, dass im März Anträge auf Statusanpassung nach dem „Dates-for-Filing“-Chart akzeptiert werden. Chinesische Fachkräfte mit L-1-, H-1B- oder F-1-OPT-Status, deren Prioritätsdatum aktuell ist, können somit vollständige Green-Card-Anträge inklusive medizinischer Untersuchungen einreichen und innerhalb von vier bis sechs Monaten Arbeitserlaubnis und Reisegenehmigung (EAD/AP) erhalten – selbst wenn die endgültigen Bearbeitungsdaten später zurückfallen. Die Global-Mobility-Teams multinationaler Unternehmen mit großen chinesischen Mitarbeiterpools in den USA sollten die Mitarbeiter schnell vorab prüfen; Termine für medizinische Untersuchungen und Premium-Processing-Plätze sind knapp. Antragsteller, deren Prioritätsdaten nahe an den neuen Cut-offs liegen, sollten sich gedruckte I-140-Bestätigungen sichern oder anhängige Petitionen auf Premium Processing upgraden, um das Einreichungsfenster zu nutzen. Für Entsandte außerhalb der USA deutet das Bulletin darauf hin, dass sich die Wartezeiten für Einwanderungsvisum-Interviews am Konsulat in Guangzhou Ende 2026 verkürzen könnten, falls der Trend anhält, was schnellere dauerhafte Versetzungen ermöglichen würde. Die zukünftige Nachfrage bleibt jedoch unvorhersehbar; Arbeitgeber sollten daher so früh wie möglich im März mit den I-485-Anträgen beginnen und mögliche Überstunden für Anwälte einplanen.
Quelle: USILAW
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