
China hat Kanada und das Vereinigte Königreich in sein schnell wachsendes einseitiges Visafrei-Programm aufgenommen. Ein Hinweis des Außenministeriums bestätigte, dass ab dem 17. Februar 2026 Inhaber regulärer Reisepässe beider Länder bis zu 30 Tage visafrei nach China einreisen dürfen – sei es für Tourismus, Geschäftsbesuche, Familienbesuche oder kulturellen Austausch. Die Straits Times berichtete am 22. Februar, dass der Schritt bewusst mit der „Goldenen Woche“ zum chinesischen Neujahrsfest zusammenfällt, wenn Flughäfen und Hotels in China traditionell voll ausgelastet sind.
Hintergrund: Peking begann Ende 2024 mit einem Pilotprojekt für visafreie Einreisen einiger europäischer Staaten und hat die Liste seitdem kontinuierlich erweitert. Das Programm soll den eingehenden Tourismus ankurbeln – der derzeit erst etwa halb so groß ist wie vor der Pandemie – und das internationale Image Chinas nach mehreren schwierigen diplomatischen Jahren verbessern. Kanada und das Vereinigte Königreich waren bisher wegen politischer Spannungen auffällige Ausnahmen; ihre Aufnahme deutet darauf hin, dass wirtschaftliche Interessen wieder Vorrang gewinnen.
Praktische Auswirkungen: Fluggesellschaften wie Air Canada, British Airways und Air China haben bereits zusätzliche Flüge auf den Strecken Heathrow–Peking, Vancouver–Shanghai und Manchester–Chengdu für die Sommersaison 2026 angekündigt. Kanadische Reiseveranstalter berichten von einem Anstieg der Anfragen für zweiwöchige China-Reisen um 175 % in den ersten fünf Tagen nach der Ankündigung. Multinationale Unternehmen mit regionalen Hauptsitzen in London und Toronto können nun Mitarbeiter schneller für Projekte nach China entsenden, ohne die bisher üblichen zwei Wochen Wartezeit für Visa-Anträge. Geschäftsreisende sollten beachten, dass der 30-tägige Aufenthalt ab dem Tag nach der Ankunft zählt und nicht in eine Arbeits- oder Studiengenehmigung umgewandelt werden kann. Mehrfache Einreisen sind erlaubt, allerdings muss das Land vor jeder Wiedereinreise verlassen werden, um eine neue 30-tägige Frist zu erhalten. Reisende, die über Shanghai oder andere Drehkreuze nach Hongkong, Macau oder Drittstaaten weiterfliegen, können die Visafreiheit mit bestehenden Transitregelungen von 24, 72 oder 144 Stunden kombinieren.
Ausblick: Analysten erwarten weitere Aufnahmen von G7-Staaten im Laufe des Jahres 2026, da Peking sein Ziel von 80 Millionen eingehenden Besuchern bis 2030 erreichen will. Die Nationale Einwanderungsbehörde prüft Berichten zufolge Gegenseitigkeitsabkommen für Kurzaufenthalte mit Australien und Neuseeland, zudem wird intern eine Schnellzugangs-Karte für Führungskräfte der Fortune-500-Unternehmen diskutiert.
Hintergrund: Peking begann Ende 2024 mit einem Pilotprojekt für visafreie Einreisen einiger europäischer Staaten und hat die Liste seitdem kontinuierlich erweitert. Das Programm soll den eingehenden Tourismus ankurbeln – der derzeit erst etwa halb so groß ist wie vor der Pandemie – und das internationale Image Chinas nach mehreren schwierigen diplomatischen Jahren verbessern. Kanada und das Vereinigte Königreich waren bisher wegen politischer Spannungen auffällige Ausnahmen; ihre Aufnahme deutet darauf hin, dass wirtschaftliche Interessen wieder Vorrang gewinnen.
Praktische Auswirkungen: Fluggesellschaften wie Air Canada, British Airways und Air China haben bereits zusätzliche Flüge auf den Strecken Heathrow–Peking, Vancouver–Shanghai und Manchester–Chengdu für die Sommersaison 2026 angekündigt. Kanadische Reiseveranstalter berichten von einem Anstieg der Anfragen für zweiwöchige China-Reisen um 175 % in den ersten fünf Tagen nach der Ankündigung. Multinationale Unternehmen mit regionalen Hauptsitzen in London und Toronto können nun Mitarbeiter schneller für Projekte nach China entsenden, ohne die bisher üblichen zwei Wochen Wartezeit für Visa-Anträge. Geschäftsreisende sollten beachten, dass der 30-tägige Aufenthalt ab dem Tag nach der Ankunft zählt und nicht in eine Arbeits- oder Studiengenehmigung umgewandelt werden kann. Mehrfache Einreisen sind erlaubt, allerdings muss das Land vor jeder Wiedereinreise verlassen werden, um eine neue 30-tägige Frist zu erhalten. Reisende, die über Shanghai oder andere Drehkreuze nach Hongkong, Macau oder Drittstaaten weiterfliegen, können die Visafreiheit mit bestehenden Transitregelungen von 24, 72 oder 144 Stunden kombinieren.
Ausblick: Analysten erwarten weitere Aufnahmen von G7-Staaten im Laufe des Jahres 2026, da Peking sein Ziel von 80 Millionen eingehenden Besuchern bis 2030 erreichen will. Die Nationale Einwanderungsbehörde prüft Berichten zufolge Gegenseitigkeitsabkommen für Kurzaufenthalte mit Australien und Neuseeland, zudem wird intern eine Schnellzugangs-Karte für Führungskräfte der Fortune-500-Unternehmen diskutiert.
Quelle: The Straits Times