
Am 22. Februar ist Italien in die Welle der Schengen-Digitalisierung eingestiegen und hat angekündigt, dass seine Konsulate traditionelle Visasticker durch **QR-codierte PDF-E-Visa** ersetzen werden. Bis Dezember 2026 sollen zudem 150 biometrische E-Gates an den Flughäfen Rom-Fiumicino, Mailand-Malpensa, Venedig und Bologna installiert werden. Die E-Visa-Dateien – kryptografisch signiert, um Manipulationen zu verhindern – werden erfolgreichen Antragstellern per E-Mail zugeschickt. Diese müssen das Dokument ausdrucken und zusammen mit dem Reisepass mitführen, dessen Nummer im QR-Code eingebettet ist. Die Grenzpolizei scannt den QR-Code, um den Visadatensatz und das während der Registrierung erfasste Gesichtsfoto des Reisenden abzurufen.
Für indische Antragsteller bedeutet die Umstellung kürzere Konsulatsbesuche (kein Aufkleben von physischen Labels mehr) und entfällt die Wartezeit durch Kurierdienste. Allerdings könnte das digitale Format bei mehrstufigen Schengen-Reiserouten zu Komplikationen führen, falls Fluggesellschaften oder Hotels anderer Mitgliedstaaten die neue Form nicht schnell anerkennen. Reiseverantwortliche sollten ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, sowohl die PDF-Datei als auch eine gedruckte Kopie mitzuführen.
Das italienische E-Visum ist zeitlich auf das Europäische Reiseinformations- und -genehmigungssystem (ETIAS) abgestimmt, das ab Ende 2026 eine Gebühr von 20 € für visumfreie Staatsangehörige vorsieht. Da ETIAS für Inder nicht gilt (sie benötigen ein Visum), sollten Unternehmen sich auf parallele Abläufe bei gemischt-nationalen Teams einstellen. Eine Pilotgruppe von häufig reisenden Indern, die bei italienischen Firmen in Bengaluru und Pune beschäftigt sind, wird das E-Visum im Juli testen. Das Feedback fließt in die weltweite Umstellung im Januar 2027 ein, ab dann sind Papieraufkleber ungültig.
Fluggesellschaften müssen ihre DCS-Software aktualisieren, um den QR-Code lesen zu können, und indische Einwanderungsbeamte benötigen Schulungen, um das Dokument bei Ausreisekontrollen zu erkennen.
Für indische Antragsteller bedeutet die Umstellung kürzere Konsulatsbesuche (kein Aufkleben von physischen Labels mehr) und entfällt die Wartezeit durch Kurierdienste. Allerdings könnte das digitale Format bei mehrstufigen Schengen-Reiserouten zu Komplikationen führen, falls Fluggesellschaften oder Hotels anderer Mitgliedstaaten die neue Form nicht schnell anerkennen. Reiseverantwortliche sollten ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, sowohl die PDF-Datei als auch eine gedruckte Kopie mitzuführen.
Das italienische E-Visum ist zeitlich auf das Europäische Reiseinformations- und -genehmigungssystem (ETIAS) abgestimmt, das ab Ende 2026 eine Gebühr von 20 € für visumfreie Staatsangehörige vorsieht. Da ETIAS für Inder nicht gilt (sie benötigen ein Visum), sollten Unternehmen sich auf parallele Abläufe bei gemischt-nationalen Teams einstellen. Eine Pilotgruppe von häufig reisenden Indern, die bei italienischen Firmen in Bengaluru und Pune beschäftigt sind, wird das E-Visum im Juli testen. Das Feedback fließt in die weltweite Umstellung im Januar 2027 ein, ab dann sind Papieraufkleber ungültig.
Fluggesellschaften müssen ihre DCS-Software aktualisieren, um den QR-Code lesen zu können, und indische Einwanderungsbeamte benötigen Schulungen, um das Dokument bei Ausreisekontrollen zu erkennen.
Quelle: Schengen Travel News
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