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EU verschiebt biometrisches Ein- und Ausreisesystem und verschafft Spaniens Flughäfen dringend benötigte Entlastung

Feb. 25, 2026
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EU verschiebt biometrisches Ein- und Ausreisesystem und verschafft Spaniens Flughäfen dringend benötigte Entlastung
Reisende von und nach Spanien erhielten am 24. Februar 2026 erfreuliche Nachrichten, als die Europäische Kommission die vollständige Einführung des neuen biometrischen Ein- und Ausreisesystems (EES) auf September 2026 verschob. Diese Entscheidung folgt auf zunehmende Hinweise aus Tests an den Flughäfen Málaga-Costa del Sol, Barcelona-El Prat und weiteren spanischen Drehkreuzen, die zeigen, dass automatisierte Kioske die Abfertigungszeiten in Spitzenzeiten erheblich verlängern. Das EES wird künftig die Passstempel für Nicht-EU-Besucher ersetzen und eine Datenbank mit Gesichtsaufnahmen, Fingerabdrücken und digitalen Ein- und Ausreiseregistrierungen führen. Fluggesellschaften müssen zudem vor dem Boarding die abgeschlossene EES-Registrierung überprüfen.

Der spanische Flughafenbetreiber Aena hat bereits Hunderte Kioske installiert, doch kleinere Flughäfen und Fährterminals sind noch Monate von der vollständigen Ausstattung entfernt, und die Personalplanung der Grenzpolizei wird derzeit noch überarbeitet.

Warum die Verzögerung wichtig ist:
• Der Sommer 2026 wird voraussichtlich neue Tourismusrekorde brechen; die Einführung der verpflichtenden Biometrie in den Monaten Juli und August hätte zu gefährlichen Engpässen führen können.
• Die Verschiebung verschiebt auch das damit verbundene ETIAS-Reisegenehmigungssystem auf 2027, wodurch visumfreie Reisende mindestens ein weiteres Jahr von einem zusätzlichen administrativen Schritt verschont bleiben.
• Fluggesellschaften erhalten sechs zusätzliche Monate, um ihre Abflugkontrollsoftware anzupassen und das Personal an den Gates zu schulen. Für Unternehmen bedeutet ein reibungsloser Sommerbetrieb weniger verpasste Anschlussflüge zu internationalen Meetings, weniger Verzögerungen bei Luftfracht und weniger Probleme bei der Crew-Rotation.

EU verschiebt biometrisches Ein- und Ausreisesystem und verschafft Spaniens Flughäfen dringend benötigte Entlastung


Geschäftsreisende sollten dennoch darauf hingewiesen werden, an der Passkontrolle mehr Zeit einzuplanen, da eine hybride Abwicklung (teilweise Kioske, teilweise Stempel) weiterhin bestehen bleibt.

Lieferanten von Grenztechnologie begrüßten die Atempause, da sie ihnen ermöglicht, die Software zu optimieren und die Benutzerfreundlichkeit – insbesondere für ältere Passagiere oder Personen, die mit Biometrie wenig vertraut sind – zu verbessern. Auch die Gewerkschaften der Policía Nacional lobten die Entscheidung und warnten, dass ein zu früher Umstieg zu Sicherheitslücken führen könnte, da manuelle Übersteuerungsstationen überlastet würden.

Blick nach vorn: Das spanische Innenministerium nutzt die Verzögerung, um die Personalrekrutierung zu beschleunigen und eine mehrsprachige Informationskampagne zu finalisieren, die die neuen Abläufe vor der Frist im September erklärt.
Quelle: Euro Weekly News

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