
Ein Branchenbericht der UK-TEFL vom 24. Februar 2026 zeigt, dass Spanien Griechenland und Portugal überholt hat und in diesem Jahr den ersten Platz im globalen Digital-Nomaden-Index einnimmt. Seit Einführung des Visums im Januar 2023 hat Spanien fast 32.000 Genehmigungen ausgestellt – ein Anstieg von 40 % gegenüber 2025 – wobei indische IT- und Designfachkräfte die Nachfrage anführen.
Warum Spanien? Das Digital Nomad Visa (DNV) ermöglicht es Nicht-EU-Bürgern, in Spanien zu leben und für ausländische Arbeitgeber zu arbeiten, sofern sie etwa 2.850 € monatlich verdienen und mindestens ein Jahr Berufserfahrung nachweisen können. Visuminhaber profitieren von der Schengen-Freizügigkeit, günstigen Einkommenssteuerregelungen unter dem sogenannten Beckham-Gesetz sowie einem Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung nach fünf Jahren. Städte wie Valencia, Málaga und Barcelona haben Co-Working-Ökosysteme, englischsprachige Schulen und internationale Flugverbindungen aufgebaut, was die Attraktivität zusätzlich steigert.
Steuer- und Compliance-Aspekte: Experten warnen, dass Langzeit-Nomaden in Spanien steuerlich ansässig werden können, wenn sie mehr als 183 Tage pro Jahr im Land verbringen oder Spanien zum „Mittelpunkt ihrer wirtschaftlichen Interessen“ wird. Arbeitgeber müssen zudem prüfen, ob die Anwesenheit von Mitarbeitern eine Betriebsstätte (Permanent Establishment, PE) begründet. Der Bericht empfiehlt Remote-Arbeitern, sich zu Sozialversicherungsabkommen und Doppelbesteuerungsabkommen beraten zu lassen.
Geschäftliche Auswirkungen: Multinationale Unternehmen integrieren das spanische DNV zunehmend in ihre Strategien zur Mitarbeiterbindung, indem sie ihren Angestellten erlauben, für begrenzte Zeiträume remote zu arbeiten. HR-Abteilungen benötigen jedoch Mobilitätspolitiken, die Standortgenehmigungen, Cybersicherheit und Fürsorgepflichten abdecken. Betreiber von Coworking-Spaces erwarten für 2026 eine weitere Nachfragesteigerung um 25 %, während regionale Regierungen digitale Nomaden anwerben, um abgelegene Dörfer mit schnellem Glasfaser-Internet wiederzubevölkern.
Ausblick: Einwanderungsanwälte rechnen für diesen Sommer mit weiteren Anpassungen – möglicherweise mit Anhebung der Einkommensgrenzen entsprechend der 5,5 %igen Lohnerhöhung in Spanien und Klarstellungen bei den Familienzusammenführungsregelungen. Für den Moment bleibt Spanien laut Bericht „der ideale Kompromiss aus Lebenshaltungskosten, Sonnenschein und rechtlicher Sicherheit“.
Warum Spanien? Das Digital Nomad Visa (DNV) ermöglicht es Nicht-EU-Bürgern, in Spanien zu leben und für ausländische Arbeitgeber zu arbeiten, sofern sie etwa 2.850 € monatlich verdienen und mindestens ein Jahr Berufserfahrung nachweisen können. Visuminhaber profitieren von der Schengen-Freizügigkeit, günstigen Einkommenssteuerregelungen unter dem sogenannten Beckham-Gesetz sowie einem Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung nach fünf Jahren. Städte wie Valencia, Málaga und Barcelona haben Co-Working-Ökosysteme, englischsprachige Schulen und internationale Flugverbindungen aufgebaut, was die Attraktivität zusätzlich steigert.
Steuer- und Compliance-Aspekte: Experten warnen, dass Langzeit-Nomaden in Spanien steuerlich ansässig werden können, wenn sie mehr als 183 Tage pro Jahr im Land verbringen oder Spanien zum „Mittelpunkt ihrer wirtschaftlichen Interessen“ wird. Arbeitgeber müssen zudem prüfen, ob die Anwesenheit von Mitarbeitern eine Betriebsstätte (Permanent Establishment, PE) begründet. Der Bericht empfiehlt Remote-Arbeitern, sich zu Sozialversicherungsabkommen und Doppelbesteuerungsabkommen beraten zu lassen.
Geschäftliche Auswirkungen: Multinationale Unternehmen integrieren das spanische DNV zunehmend in ihre Strategien zur Mitarbeiterbindung, indem sie ihren Angestellten erlauben, für begrenzte Zeiträume remote zu arbeiten. HR-Abteilungen benötigen jedoch Mobilitätspolitiken, die Standortgenehmigungen, Cybersicherheit und Fürsorgepflichten abdecken. Betreiber von Coworking-Spaces erwarten für 2026 eine weitere Nachfragesteigerung um 25 %, während regionale Regierungen digitale Nomaden anwerben, um abgelegene Dörfer mit schnellem Glasfaser-Internet wiederzubevölkern.
Ausblick: Einwanderungsanwälte rechnen für diesen Sommer mit weiteren Anpassungen – möglicherweise mit Anhebung der Einkommensgrenzen entsprechend der 5,5 %igen Lohnerhöhung in Spanien und Klarstellungen bei den Familienzusammenführungsregelungen. Für den Moment bleibt Spanien laut Bericht „der ideale Kompromiss aus Lebenshaltungskosten, Sonnenschein und rechtlicher Sicherheit“.
Quelle: UK-TEFL
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