
Die Rechtsplattform Vademecum Legal veröffentlichte am 24. Februar 2026 eine aktualisierte Praxishinweis, die erläutert, wie die spanischen Konsulate Visa im Rahmen der jährlichen „Orden de Gestión Colectiva de Contrataciones en Origen“ bearbeiten müssen – dem kollektiven Rekrutierungsprogramm, das Zehntausende von Nicht-EU-Arbeitnehmern für Landwirtschaft, Gastronomie und Bauwesen nach Spanien holt. Die Notiz klärt die durch die Verordnung ISM/1547/2025 eingeführten Verfahren, die in dieser Saison in Kraft treten.
Wesentliche Änderungen:
1) Arbeitgeber haben nun einen Monat (statt bisher 15 Tage) ab Genehmigung der Arbeitserlaubnis Zeit, um Sammelanträge auf Visa beim zuständigen Konsulat einzureichen.
2) Die Konsulate müssen Visa innerhalb von fünf Arbeitstagen ausstellen, bei hohem Antragsaufkommen kann die Frist auf 15 Tage verlängert werden.
3) Jeder Visastempel muss einen Code mit Bezug auf die Verordnung 2026 tragen, der eine automatisierte Nachverfolgung an Grenzkontrollen und durch Arbeitsinspektoren ermöglicht.
4) Die Arbeitserlaubnis wird erst mit der Anmeldung des Arbeitnehmers bei der spanischen Sozialversicherung wirksam; bei zirkulären Migrationsprogrammen muss die Anmeldung innerhalb von drei Tagen nach Einreise erfolgen.
Warum das für Arbeitgeber wichtig ist: Das längere Einreichungsfenster verringert den Zeitdruck bei der Zusammenstellung von Pässen und Gesundheitszeugnissen aus Herkunftsländern wie Marokko, Kolumbien und Senegal. Die schnellere Visa-Ausstellung ermöglicht es den Arbeitern, näher am Beginn der Ernte anzureisen, was Leerlaufkosten minimiert. Die eindeutige Codierung auf dem Visum hilft zudem Flughäfen, Saisonkräfte von Touristen zu unterscheiden und so das Risiko einer Einreiseverweigerung zu senken.
Compliance-Tipps:
• Benennen Sie einen lokalen Vertreter, der große Gruppen bei Konsulatsgesprächen begleitet.
• Achten Sie auf die neuen Fristen zur Sozialversicherungsanmeldung; deren Versäumnis führt zur automatischen Stornierung der Arbeitserlaubnis.
• Rechnen Sie mit vierteljährlichen Prüfungen: Provinzielle Migrationskommissionen analysieren die erteilten Visa im Vergleich zu den ursprünglichen Kontingenten und können die Zahlen während der Saison anpassen.
Für globale Mobilitätsteams, die Expat-Standortleiter betreuen, ermöglichen die klareren Zeitvorgaben eine bessere Abstimmung zwischen HR in Spanien und den Rekrutierern im Ausland. Unternehmen wird empfohlen, Flugbuchungen mit dem maximalen 15-Tage-Fenster für die Visa-Ausstellung abzustimmen, um zusätzliche Unterkunftskosten in den Herkunftsländern zu vermeiden.
Die kollektive Rekrutierungsverordnung Spaniens bleibt eines der größten saisonalen Arbeitsprogramme der EU. Die Anpassungen für 2026 zielen darauf ab, den Ablauf planbarer zu machen und gleichzeitig die Rechte der Arbeitnehmer zu schützen.
Wesentliche Änderungen:
1) Arbeitgeber haben nun einen Monat (statt bisher 15 Tage) ab Genehmigung der Arbeitserlaubnis Zeit, um Sammelanträge auf Visa beim zuständigen Konsulat einzureichen.
2) Die Konsulate müssen Visa innerhalb von fünf Arbeitstagen ausstellen, bei hohem Antragsaufkommen kann die Frist auf 15 Tage verlängert werden.
3) Jeder Visastempel muss einen Code mit Bezug auf die Verordnung 2026 tragen, der eine automatisierte Nachverfolgung an Grenzkontrollen und durch Arbeitsinspektoren ermöglicht.
4) Die Arbeitserlaubnis wird erst mit der Anmeldung des Arbeitnehmers bei der spanischen Sozialversicherung wirksam; bei zirkulären Migrationsprogrammen muss die Anmeldung innerhalb von drei Tagen nach Einreise erfolgen.
Warum das für Arbeitgeber wichtig ist: Das längere Einreichungsfenster verringert den Zeitdruck bei der Zusammenstellung von Pässen und Gesundheitszeugnissen aus Herkunftsländern wie Marokko, Kolumbien und Senegal. Die schnellere Visa-Ausstellung ermöglicht es den Arbeitern, näher am Beginn der Ernte anzureisen, was Leerlaufkosten minimiert. Die eindeutige Codierung auf dem Visum hilft zudem Flughäfen, Saisonkräfte von Touristen zu unterscheiden und so das Risiko einer Einreiseverweigerung zu senken.
Compliance-Tipps:
• Benennen Sie einen lokalen Vertreter, der große Gruppen bei Konsulatsgesprächen begleitet.
• Achten Sie auf die neuen Fristen zur Sozialversicherungsanmeldung; deren Versäumnis führt zur automatischen Stornierung der Arbeitserlaubnis.
• Rechnen Sie mit vierteljährlichen Prüfungen: Provinzielle Migrationskommissionen analysieren die erteilten Visa im Vergleich zu den ursprünglichen Kontingenten und können die Zahlen während der Saison anpassen.
Für globale Mobilitätsteams, die Expat-Standortleiter betreuen, ermöglichen die klareren Zeitvorgaben eine bessere Abstimmung zwischen HR in Spanien und den Rekrutierern im Ausland. Unternehmen wird empfohlen, Flugbuchungen mit dem maximalen 15-Tage-Fenster für die Visa-Ausstellung abzustimmen, um zusätzliche Unterkunftskosten in den Herkunftsländern zu vermeiden.
Die kollektive Rekrutierungsverordnung Spaniens bleibt eines der größten saisonalen Arbeitsprogramme der EU. Die Anpassungen für 2026 zielen darauf ab, den Ablauf planbarer zu machen und gleichzeitig die Rechte der Arbeitnehmer zu schützen.
Quelle: Vademecum Legal