
Bei einem Treffen in Brüssel am 24. Februar haben die EU-Verkehrs- und Landwirtschaftsminister die Unterzeichnung eines umfassenden bilateralen Pakets mit der Schweiz genehmigt, das die Angleichung der Lebensmittelsicherheit, Zollvereinfachungen und die Mobilität von Dienstleistern regelt. Obwohl das Abkommen noch ratifiziert werden muss, wird erwartet, dass es den grenzüberschreitenden Verkehr entlang des stark frequentierten Lombardei-Tessin-Korridors, der täglich von mehr als 75.000 Grenzgängern genutzt wird, deutlich erleichtert.
Für Mobilitätsmanager ist der wichtigste Vorteil die gegenseitige Anerkennung elektronisch ausgestellter A1-Sozialversicherungsbescheinigungen, wodurch die Bearbeitungszeit für kurzfristige Entsendungen von zehn Tagen auf 48 Stunden verkürzt wird. Straßentransportunternehmen profitieren von vereinfachten Kabotageerklärungen, während Agrarexporteure aus dem Piemont und dem Aostatal eine zentrale phytosanitäre Abfertigung über die e-Lizenzplattform der Schweiz erhalten.
Das Abkommen ebnet zudem den Weg für die vollständige Anbindung der Schweiz an das EU-Ein- und Ausreisesystem, die für Oktober 2026 geplant ist. Das bedeutet, dass italienische Passinhaber, die über Chiasso oder Ponte Tresa einreisen, dieselben biometrischen Kontrollsysteme nutzen werden wie Flugreisende am Flughafen Zürich. Unternehmen sollten daher beginnen, ihre Datenströme in HR-Systeme und Entsenderegister zu integrieren, um von den schnelleren Abläufen zu profitieren.
Politische Analysten sehen die Zustimmung als Auftauen der Beziehungen nach Jahren institutioneller Spannungen infolge des Schweizer Einwanderungsreferendums von 2014. Die Kommission betonte, dass Fortschritte bei den Freizügigkeitsregelungen entscheidend für den Abschluss des Abkommens waren, was ein positives Signal an italienische KMU sendet, die auf reibungslose alpine Lieferketten angewiesen sind.
Für Mobilitätsmanager ist der wichtigste Vorteil die gegenseitige Anerkennung elektronisch ausgestellter A1-Sozialversicherungsbescheinigungen, wodurch die Bearbeitungszeit für kurzfristige Entsendungen von zehn Tagen auf 48 Stunden verkürzt wird. Straßentransportunternehmen profitieren von vereinfachten Kabotageerklärungen, während Agrarexporteure aus dem Piemont und dem Aostatal eine zentrale phytosanitäre Abfertigung über die e-Lizenzplattform der Schweiz erhalten.
Das Abkommen ebnet zudem den Weg für die vollständige Anbindung der Schweiz an das EU-Ein- und Ausreisesystem, die für Oktober 2026 geplant ist. Das bedeutet, dass italienische Passinhaber, die über Chiasso oder Ponte Tresa einreisen, dieselben biometrischen Kontrollsysteme nutzen werden wie Flugreisende am Flughafen Zürich. Unternehmen sollten daher beginnen, ihre Datenströme in HR-Systeme und Entsenderegister zu integrieren, um von den schnelleren Abläufen zu profitieren.
Politische Analysten sehen die Zustimmung als Auftauen der Beziehungen nach Jahren institutioneller Spannungen infolge des Schweizer Einwanderungsreferendums von 2014. Die Kommission betonte, dass Fortschritte bei den Freizügigkeitsregelungen entscheidend für den Abschluss des Abkommens waren, was ein positives Signal an italienische KMU sendet, die auf reibungslose alpine Lieferketten angewiesen sind.
Quelle: Council of the European Union