
Die italienische Regierung hat im Amtsblatt vom 24. Februar das Dekret-Gesetz 23/2026 veröffentlicht, ein umfassendes Maßnahmenpaket mit 43 Artikeln, das die öffentlichen Ordnungsvorschriften verschärft und mehrere Aspekte der Migrationskontrolle grundlegend reformiert. Der Text tritt sofort in Kraft, muss jedoch innerhalb von 60 Tagen vom Parlament bestätigt werden. Er erweitert die Befugnisse der Präfekten und Polizei zur Festnahme, Identifizierung und Rückführung irregulärer Migranten und stellt 85 Millionen Euro für den Ausbau der Vorentfernungszentren (CPR) bereit. Wichtige Punkte im Bereich Migration sind:
• Verpflichtende „Kooperationsanhörungen“, bei denen festgehaltene Ausländer zur Identitätsfeststellung beitragen müssen, andernfalls droht eine längere Haft;
• Schnellere Zurückweisungen an der Grenze bei als Sicherheitsrisiko eingestuften Ankömmlingen;
• Ein Pilotabkommen mit der Schweiz zur Finanzierung gemeinsamer Projekte für freiwillige Rückkehr und Integration, was auf eine engere grenzüberschreitende Zusammenarbeit hinweist.
Juristen weisen darauf hin, dass das Dekret auch die Zustellung von Dokumenten an Asylsuchende vereinfacht, indem elektronische Benachrichtigungen über die digitale Identität SPID erlaubt werden – eine Änderung, die die Bearbeitungsrückstände bei Berufungen verringern soll, von NGOs jedoch befürchtet wird, den Zugang zu Rechtsbeistand einzuschränken. Unternehmen, die auf innergemeinschaftlich entsandte Arbeitnehmer angewiesen sind, bemerken, dass Artikel 27 die Meldefristen für Adressänderungen verschärft und Bußgelder bei verspäteter Meldung auf 10.000 Euro verdoppelt.
Für Mobilitätsteams bedeutet dies eine unmittelbare operative Herausforderung. Personalabteilungen, die nicht-EU-Entsandte betreuen, müssen bei der Polizeistation zusätzliche Identitätsprüfungen einplanen und mehr Vorlaufzeit einrechnen. Firmen in Logistik und Landwirtschaft – Branchen mit traditionell hohem Arbeitskräftemangel in CPR – könnten verstärkte Kontrollen zur Aufdeckung von Schwarzarbeit erleben.
Die Parlamentsdebatte zur Bestätigung des Dekrets, die Anfang März erwartet wird, wird genau beobachtet, um mögliche Änderungen zu verfolgen, die Arbeitgeberhaftungen abschwächen oder humanitäre Schutzmaßnahmen ausweiten könnten. Bis dahin bleiben die Bestimmungen in Kraft, und Experten empfehlen, laufende Arbeitserlaubnisanträge auf Einhaltung der neuen Melde- und Identitätsvorschriften zu überprüfen.
• Verpflichtende „Kooperationsanhörungen“, bei denen festgehaltene Ausländer zur Identitätsfeststellung beitragen müssen, andernfalls droht eine längere Haft;
• Schnellere Zurückweisungen an der Grenze bei als Sicherheitsrisiko eingestuften Ankömmlingen;
• Ein Pilotabkommen mit der Schweiz zur Finanzierung gemeinsamer Projekte für freiwillige Rückkehr und Integration, was auf eine engere grenzüberschreitende Zusammenarbeit hinweist.
Juristen weisen darauf hin, dass das Dekret auch die Zustellung von Dokumenten an Asylsuchende vereinfacht, indem elektronische Benachrichtigungen über die digitale Identität SPID erlaubt werden – eine Änderung, die die Bearbeitungsrückstände bei Berufungen verringern soll, von NGOs jedoch befürchtet wird, den Zugang zu Rechtsbeistand einzuschränken. Unternehmen, die auf innergemeinschaftlich entsandte Arbeitnehmer angewiesen sind, bemerken, dass Artikel 27 die Meldefristen für Adressänderungen verschärft und Bußgelder bei verspäteter Meldung auf 10.000 Euro verdoppelt.
Für Mobilitätsteams bedeutet dies eine unmittelbare operative Herausforderung. Personalabteilungen, die nicht-EU-Entsandte betreuen, müssen bei der Polizeistation zusätzliche Identitätsprüfungen einplanen und mehr Vorlaufzeit einrechnen. Firmen in Logistik und Landwirtschaft – Branchen mit traditionell hohem Arbeitskräftemangel in CPR – könnten verstärkte Kontrollen zur Aufdeckung von Schwarzarbeit erleben.
Die Parlamentsdebatte zur Bestätigung des Dekrets, die Anfang März erwartet wird, wird genau beobachtet, um mögliche Änderungen zu verfolgen, die Arbeitgeberhaftungen abschwächen oder humanitäre Schutzmaßnahmen ausweiten könnten. Bis dahin bleiben die Bestimmungen in Kraft, und Experten empfehlen, laufende Arbeitserlaubnisanträge auf Einhaltung der neuen Melde- und Identitätsvorschriften zu überprüfen.