
Die Veranstalter des World Border Security Congress (WBSC) 2026 haben am 2. März die Registrierung für Delegierte eröffnet und damit offiziell den Countdown zu der Veranstaltung eingeläutet, die vom 14. bis 16. April mehr als 400 Grenzschutzbeamte, Technologieanbieter und Vertreter internationaler Organisationen nach Wien bringt. Die diesjährige Agenda konzentriert sich auf die Reisendenverifizierung im Rahmen des EU-Ein- und Ausreisesystems, Anti-Drohnen-Maßnahmen an Flughäfen sowie den Einsatz künstlicher Intelligenz zur Bekämpfung von Dokumentenfälschungen – Themen, die für die österreichischen Behörden besonders relevant sind, da sie die biometrischen Kontrollen an den Flughäfen Wien und Salzburg ausbauen. Workshops werden von der European Association of Airport & Seaport Police (EAASP) und dem International Centre for Migration Policy Development (ICMPD), mit Sitz in Wien, geleitet. Der Kongress bietet multinationalen Unternehmen eine seltene Gelegenheit, innovative Grenztechnologie-Pilotprojekte vorab kennenzulernen und mit politischen Entscheidungsträgern in Kontakt zu treten, die die Schengen-Außengrenzregelungen gestalten – Regelungen, die letztlich auch Einfluss auf Unternehmensreiseprogramme haben. Frühere Kongresse führten bereits zu Partnerschaften mit frühen Anwendern: So ebnete der Kongress 2024 in Istanbul den Weg für den Einsatz automatisierter Risikoanalysen bei Luftfrachtmanifesten in Österreich. Frühbuchertickets sind bis zum 18. März erhältlich, mit Sonderkonditionen für Wissenschaft und NGOs. Die Veranstalter rechnen damit, dass die Ausstellungsfläche bis Monatsende ausgebucht sein wird, was die steigende Nachfrage nach biometrischen, Blockchain- und Open-Source-Intelligence-Lösungen im Mobilitätssektor widerspiegelt.
Quelle: World Border Security Congress
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